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Wasser im Steinbruch „keine akute Sache"

02.04.2010 | 11:00 Uhr

Warstein. Wieder steht im Steinbruch Morgensonne ein stattlicher See. Was Bürger Alarm schlagen ließ, sehen andere unaufgeregt. „Es ist müßig zu beantworten, ob das Wasser nun von oben oder von unten kommt", so Jürgen Windmeier, stellv. Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft beim Kreis Soest.

Ursache könnten Niederschläge und Schneeschmelze direkt sein, aber auch der gut gefüllte Grundwasserkörper. „Diese Jahreszeit ist generell von einem guten Wasserangebot geprägt", so Windmeier. Er sieht in der Problematik „keine akute Sache". So gebe es keinen Anlass zu glauben, dass die Abbausohle tiefer gelegt worden sei, wofür in der Tat spricht, dass die Firma Brühne in diesem Bereich 2010 noch nicht gesprengt hat. Man sei im Gegenteil dabei aufzufüllen, „nur geht das nicht von heute auf morgen", so Windmeier.

Für Werner Braukmann, Vorsitzender der Initiative Trinkwasser, ist das stehende Wasser im Steinbruch jedenfalls „Beleg für die These, dass die Grundwasserstände ganz beträchtlichen Schwankungen unterliegen".

Armin Obalski

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