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„Eine sinnvolle Arbeit, die sich rechnen wird“

28.10.2010 | 07:00 Uhr
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„Eine sinnvolle Arbeit, die sich rechnen wird“
Die Realschule Belecke beteiligt sich am Netzwerk Bildung und Gesundheit . Foto: Manfred Böckmann

Belecke. Dass die Realschule Belecke das Thema Gesundheit nicht stiefmütterlich behandelt, ist bekannt. Nun beteiligt sich die Schule auch am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ (BuG). Es ist Nachfolger des Programms „Opus“.

Landeskoordinator Johannes Kohtz war gestern aus der Landeshauptstadt an die Wester gekommen, um der Schule die Teilnahme-Urkunde persönlich zu überreichen. „Wir waren die erste Schule in NRW, die sich dem Netzwerk angeschlossen hat“, blickt Schulleiter Jürgen Jaschke zurück, denn das Thema passt genau zur Realschule, die bereits als bewegungsfreudige Schule sowie beim Deutschen Präventionspreis ausgezeichnet wurde.

Das ist auch dem Landeskoordinator nicht entgangen. Der lobte die Belecker bei seinem Besuch als „sehr engagierte Schule“, bei der das Thema Gesundheitsförderung schon lange einen hohen Stellenwert genießt. „Gute gesunde Schule“ – das gelte in Belecke. An dem Landesprogramm können sich alle ­interessierten Schulen beteiligen, allerdings werden dazu auch einige Voraussetzungen erwartet. So muss der Ist-Zustand erfasst worden sein, damit man später auch feststellen kann, was sich positiv verändert hat.

Das Netzwerk soll helfen, eigene, bewährte Ideen anderen Schulen zu präsentieren, auf der anderen Seite aber auch an Ideen in anderen Städten zu partizipieren. Dass die Belecker gute Erfahrungen hinsichtlich der „Bewegungsfreudigen Schule“ gemacht haben, hat sich bereits herumgesprochen - in diesem Bereich gilt die Realschule als Expertin.

Inzwischen sind rund 200 Schulen landesweit dem Netzwerk angeschlossen, so Kohtz. Sie können sich unter anderem über eine besondere Betreuung freuen, Maßnahmen werden (auch finanziell) gefördert. Das Land hat eigens Lehrerstellen für das Projekt geschaffen. Mit an Bord (auch bei der Finanzierung) sind auch Krankenkassen und die Unfallkasse.

Natürlich, räumte Kohtz im Gespräch ein, mache die Teilnahme am Netzwerk auch zusätzliche Arbeit – „aber sinnvolle Arbeit“. Oder, wie es Schulleiter Jaschke formuliert: „Arbeit, die sich rechnen wird.“

Passendes Outfit

Da die Schule gestern einen Gast aus Düsseldorf zu Besuch hatte, übernahm dieser auch gleich die Aufgabe, den neuen Schulsanitätern ihre Ausweise zu überreichen. Nachdem sie in Klasse 7 qualifiziert wurden, ihren Mitschülern auf dem Schulhof zu helfen, üben sie diese Tätigkeit in den Klassen 8 und 9 aus. Als Dankeschön bekommen sie übrigens nicht nur die Urkunde, sondern auch ein passendes Outfit mit grünen Buchstaben auf schwarzem Sweat-Shirt, das vom Förderverein und der SV gesponsert wird; die Schulsanitäter sind nur mit einem kleinen Obolus dabei.

Manfred Böckmann

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