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Abriss Sellerschule

Ein attraktives Belecker Baugebiet

04.07.2012 | 16:07 Uhr
Ein attraktives Belecker Baugebiet
Baugebiet Sellerschule, Sabine Leitner und Alfred Bathe

Belecke. Man muss kein Prophet sein: Die Nachfrage nach den Baugrundstücken auf dem Gelände der ehemaligen Sellerschule in Belecke wird groß sein. „Schon jetzt haben wir zwölf Interessensbekundungen“, sagt Alfred Bathe, Sachgebiet Liegenschaften bei der Stadt Warstein. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Stadt offiziell noch gar nicht in die Vermarktung eingestiegen ist.

„Ich glaube, dass wir hier sehr attraktive Grundstücke anbieten“, ist Sabine Leitner, Leiterin des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, überzeugt. Und Alfred Bathe kennt noch einen anderen Grund, weshalb es ein reges Interesse geben dürfte: „Wer dort baut, kann zum Beispiel zu Infineon, AEG oder Siepmann zu Fuß zur Arbeit gehen.“

Nach dem gestrigen Beschluss im Rat, wo grünes Licht gegeben wurde, fehlt nun nur noch die Freigabe durch die Kommunalaufsicht. Erst wenn der Kreis den Haushalt der Stadt Warstein abnickt, kann offensiv in die Vermarktung der zwölf Grundstücke eingestiegen werden.

Leitner: „Wir hoffen, dass der Kreis schon bald den Haushalt genehmigt.“ Dann kann die Ausschreibung für den Abriss der Gebäude veröffentlicht werden. Für die eigentlichen Abrissarbeiten hat die Stadt etwa vier Wochen veranschlagt. Läuft alles optimal nach Plan, können bereits im Frühjahr kommenden Jahren die ersten Häuser gebaut werden.

Bathe: „Wir haben es hier mit einem überschaubaren Baugebiet in einer gewachsenen Siedlungsstruktur zu tun.“ Die Gesamtgröße beträgt 9700 Quadratmeter, die sich in zwölf Grundstücke aufteilen. Das kleinste misst dabei knapp 500 Quadratmeter, das größte ist 971 Quadratmeter groß. Ohne Erschließung wird der Preis bei 61 Euro pro Quadratmeter liegen, dazu dürften noch etwa 20 bis 25 Euro pro Quadratmeter an Erschließungskosten kommen, so dass der Komplettpreis um die 85 Euro pro Quadratmeter liegen dürfte.

Mit dem Planungskonzept wird eine hohe Wohn- und Lebensqualität angestrebt. Deshalb haben die Planer auch an einer zentralen Grünfläche mit Aufenthaltsqualität festgehalten. Hier können Kinder Spielen und die sozialen Kontakte der Bewohner des neuen Quartiers gepflegt werden. Bathe: „Eine solche Fläche fördert das Zusammenleben.“

Auskünfte über das Baugebiet gibt es im Technischen Rathaus, Sachgebiet Liegenschaft, unter den Telefonnummern: 02902/81504, 81507 und 81508.

Hans-Albert Limbrock



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