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Im Jahr 2009 besser...

Brauerei trotzt dem Trend

20.01.2010 | 09:00 Uhr

Warstein. Die Warsteiner Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2009 widerstandsfähig gezeigt und konnte mit einem Absatzvolumen von 4,12 Millionen Hektorlitern im Inland leicht besser abschneiden als noch zur Jahresmitte erwartet.

Während der Gesamtmarkt in Deutschland voraussichtlich mit einem Minus von 3,2 Prozent (Quelle Deutscher Brauer-Bund: Jan. - Nov. 2009 vs. Vorjahr) abschließen wird, setzte die Warsteiner Gruppe im Inland 1,4 Prozent weniger Getränke als im Vorjahr ab, wobei sich das Gastronomiegeschäft erwartungsgemäß schwieriger entwickelte als der Vertrieb über den Handel.

Der vorläufige Gesamtumsatz der Gruppe 2009 (inklusive Welcome Hotels) beläuft sich auf voraussichtlich 560 Millionen Euro (minus 3,4 Prozent). Während die Marke Warsteiner in Deutschland 2009 einen Absatzrückgang von minus 3,3 Prozent verzeichnete, erzielten alle anderen Marken der Gruppe zusammen ein Plus von 1,1 Prozent. „Insgesamt besser als der Gesamtmarkt in Deutschland abgeschnitten zu haben, stimmt uns einigermaßen zufrieden”, kommentiert Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, die Unternehmensentwicklung. Allerdings blieben die Herausforderungen im neuen Jahr angesichts der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen groß.

„Insbesondere unser Auslandsgeschäft ist von der internationalen Wirtschaftsentwicklung stark abhängig, aber auch hierzulande hinterlassen die rückläufige Kaufkraft und Verunsicherung der Verbraucher ihre Spuren”, so Cramer, „vor allem in der Gastronomie.”

Beim Fassbier verzeichnete die Marke Warsteiner (Inland und Export) ein Minus von 8,3 Prozent, während der Flaschenbierabsatz lediglich um 4 Prozent zurückging, so dass sich für die Marke insgesamt - bedingt durch das schwierige Exportgeschäft - ein Minus von 4,9 Prozent ergibt.

Für einen Lichtblick im aktuell schwierigen Gastronomiegeschäft sorgte die Marke König Ludwig: in den vom nationalen Gastronomieaußendienst der Warsteiner Gruppe betreuten Objekten machte die Dachmarke gegenüber dem Vorjahr einen Sprung um mehr als 6 Prozent. Im Handelsgeschäft konnten die Marken König Ludwig Hell (plus 7 Prozent) und König Ludwig Alkoholfrei (plus 36 Prozent) - wenn auch noch auf recht niedrigem Niveau - punkten.

„Nach der erfolgreich abgeschlossenen Integration unserer Brauereien in die Unternehmensgruppe sowie der Umstrukturierung des Vertriebs in die separaten Geschäftsfelder Handel und Gastronomie sind wir für 2010 gut aufgestellt, um auf die weiterhin zu erwartenden Veränderungen und Ausschläge im Markt angemessen und zeitnah reagieren zu können", blickt Brauerei-Chefin Catharina Cramer nach vorn. „Die Bündelung unserer Kräfte, unser regionales und nationales Markenportfolio wie auch unser engagiertes Auftreten im Ausland helfen uns, trotz des schwierigen Gesamtumfeldes zukunftsfähig zu bleiben.”

WP-Redaktion Warstein

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