Der Seestern geht auf
08.08.2010 | 10:52 Uhr 2010-08-08T10:52:00+0200
Haltern am See. Etwa 400 neue Hotelbetten, dazu eine eigene Marina. Die Pläne für den Neubau des Seestern unmittelbar am Stausee sind weit fortgeschritten.
„Wir gehen davon aus, dass noch in diesem Jahr, die Aufstellungsbeschlüsse für den Bebauungsplan gefasst werden können“, sagte Baudezernent Wolfgang Kiski. Man sei mit dem Münsteraner Architekten Michael Maas der Eigentümergemeinschaft überein gekommen. Grundsätzlich decke sich die Vorstellungen mit den Interessen der Stadt. Entscheiden darüber muss aber die Politik.
Rund 18 Millionen Euro sollen investiert werden. Neben den reinen 145 Hotelbetten sind 25 Ferienhäuser, ausschließlich für Urlauber und nicht für Dauergäste, geplant. Die WAZ berichtete. Der alte Seestern, der seit Jahren leer steht, soll abgerissen werden. Der Neubau werde näher an den See rücken. Das Wellness-und Tagungshotels soll fünfgeschossig gebaut werden. Darin befindet sich auch eine Außengastronomie. Die geplante kleine Marina sei für Gäste gedacht, die einen Segelurlaub machen möchten. Außerdem könnte die Möwe von dort aus zu ihren Ausflugtouren starten. Daueranlegeplätze werde es nicht geben.
Das Bettenangebot der Seestadt könne ein weiteres Hotel auch in dieser Größenordnung vertragen, wie Kiski sagt. Es gebe Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Demnach werde in dem Segment der drei bis vier Sterne-Einrichtungen Wirtschaftlichkeit attestiert.
Für das Großbauvorhaben reicht das Seesterngelände (4000 qm) nicht aus. Sollten die Planungen so umgesetzt werden, benötigt der Investor mehr Land. Das befindet sich im Stadt-Besitz (25 000 qm) und Gelsenwasser (13 000 qm).
Nach den vorliegenden Information der Verwaltung gäbe es bereits einen Investor. Offen dagegen sei die Betreiberfrage. Kiski: „Bei Objekten dieser Größenordnung, müssen Betreiber eigenes Geld einbringen.“ Ein in der Hotelbranche übliches Verfahren. Kiski rechnet damit, dass nach dem Aufstellungbeschluss das Bebauungsplanverfahren ca. 15 Monate Zeit braucht. Danach könnte gebaut werden.

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