Finnhäuser bereichern das Angebot
10.03.2010 | 05:00 Uhr 2010-03-10T05:00:00+0100
CVLangscheid. Parkraumbewirtschaftungskonzept, Entwicklung des Tourismus am Sorpesee und die Zukunft des Ferienparks und des Freibades in Amecke waren die Hauptthemen beim politischen Kamingespräch des SPD-Ortsvereins Sorpesee.
Eine Reihe interessierter Bürgerinnen und Bürger nahm die Einladung des SPD-Ortsvereins zu dem jährlichen politischen Gespräch am gemütlichen Kamin im „Haus des Gastes” an. Der Beigeordnete der Stadt Sundern, Meinolf Kühn, und der neue Geschäftsführer der Sorpesee GmbH, Martin Levermann, sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Jürgen ter Braak, stellten sich den Fragen und Problemen. Von den etwa 1600 Parkplätzen rund um den Sorpesee werden künftig etwa 900 von April bis Oktober bewirtschaftet. Die Einnahmen daraus werden für die Pflege und die Instandhaltung der Promenade, der Grünanlagen und des Geh- und Radweges um den See verwendet, erläuterte Martin Levermann. Für die Hotel- und Restaurantbetreiber sowie für Campinggäste und für die Mitglieder der anliegenden Vereine sollen Sonderregelungen geschaffen werden, kündigte er an. Die neu geschaffene Promenade müsse belebt werden, das sehe er als Aufgabe der Langscheider Vereine und Bürgerinnen und Bürger an. Geplant sind, so Levermann, bereits Hafenkonzerte des Musikvereins sowie Beachvolleyballwochen des RC Sorpesee zu Pfingsten sowie ein Weihnachtsmarkt. Außerdem werden die erfolgreichen Abende „Mittwochs am Sorpesee” zukünftig an der Seebühne in Langscheid - also direkt am Wasser - stattfinden. Das Projekt Feriendorf Amecke einschließlich Freibad bzw. Allwetterbad nimmt weiter Gestalt an. Eine Erweiterung des Tourismusangebotes stellen zusätzliche feste sogenannten „Finnhäuser” neben dem Zeltplatz 3 dar, die in naher Zukunft errichtet werden sollen. Ziel des Tourismusangebotes ist, mehr Tagesgäste aus dem Ruhrgebiet herzulocken und die jeweilige Verweildauer der Gäste auf mehrere Tage mit Übernachtungen auszudehnen. Denn dies bringe auch Geld nach Langscheid, aber auch in die Stadt Sundern. Einen Einstieg in das Tempolimit im Promenadenbereich gibt es durch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30km/h von 10-18 Uhr in den Sommermonaten, berichtete Kühn. Messungen werden regelmäßig vorgenommen werden und die Erfahrungen ausgewertet werden. „Uns geht dies noch nicht weit genug. Wir werden das Ziel einer generellen Tempobegrenzung in diesem Bereich weiter verfolgen”, meinte Jürgen ter Braak. Langscheider SPD-Ratsherr und SPD-Fraktionschef im Rathaus. Eine rege Diskussion unter der Moderation von Christian Kräuter schloss sich der Informationsrunde an.
0mitdiskutieren