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Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird

03.01.2013 | 09:22 Uhr
Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
Wird nicht Chef der Schwerter Sparkasse: Peer Steinbrück.Foto: dapd

Schwerte.  Peer Steinbrück als Chef der Schwerter Sparkasse? Die Frankfurter Rundschau zweifelt nicht daran, dass Steinbrück angesichts der Kanzlergehalts-Debatte fest entschlossen ist, eher Sparkassendirektor in Schwerte als Bundeskanzler zu werden. Da hat der Bürgermeister aber noch ein Wörtchen mitzureden.

Peer Steinbrück hat seiner Kanzlerkandidatur mit seinem Vorstoß in der Gehaltsdebatte zwar geschadet. Doch hatte dieser Vorstoß noch etwas Gutes: Für den Spott braucht der SPD-Frontmann nicht mehr selbst zu sorgen. Das hat jetzt die „Frankfurter Rundschau“ (FR) übernommen – und die Stadt Schwerte zugleich zu einer mindestens genauso humorvollen Pressemitteilung gezwungen.

In dem Leitartikel der FR heißt es: „Niemand [...] wird daran zweifeln, dass der Mann entschlossen ist, eher Sparkassendirektor beispielsweise in Schwerte zu werden als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.“ Das Dementi mit Augenzwinkern folgte prompt.

Meldung vom 29.12.2012
Steinbrück bemängelt zu geringes Bundeskanzler-Honorar

Mit Honoraren kennt er sich ja aus: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hält die Bezüge der deutschen Regierungschefs für zu niedrig. Das sagte Steinbrück in einem vorab veröffentlichen Medienbericht von Sonntag: "Nahezu jeder Sparkassendirektor in NRW verdient mehr als die Kanzlerin".

Schwertes Bürgermeister will Steinbrück nicht

Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr erklärte: „Niemand hat die Absicht, Peer Steinbrück zum Sparkassendirektor zu wählen.“ Auch wolle der amtierende Sparkassen-Chef Dr. Uwe Trespenberg seines Wissens nicht SPD-Spitzenkandidat werden, so Böckelühr.

Blöd für Steinbrück: Trespenberg verdient nämlich 241.000 Euro im Jahr, und damit 25.000 Euro mehr als die Bundeskanzlerin – und das ohne Boni.

Dennis Betzholz



Kommentare
04.01.2013
18:39
Kein Pfeifen Im Wald
von weihnachtsmann78 | #56

die LINKEN schreien schon laut "HILFE" !!!

Nach den letzten Umfragen:
3 % in Niedersachsen nur noch 6 % im Bund - im freien Fall in die Bedeutungslosigkeit.

04.01.2013
17:34
#54
von Neutraler-100 | #55

Warum schlägt die Linkspartei nicht direkt ein Wahlbündnis die Linke / SPD vor?
Spitzenkandidat Lafontaine oder Wagenknecht.

Schneller könnten sich die Parteien nicht unwählbar machen.

Der Vorschlag von Riexinger, ist doch nichts weiter, als Wahlkampfgetöse, für die Wahl in Niedersachsen.
Irgendwie muss die Linksparteii, bei einem Umfragewert von drei Prozent, doch ins Gespräch kommen.


Würden bei der Linkspartei, die gleichen Forderungen wie bei der FDP erhoben, müsste der neue Bundesvorstand, nach das Ziel,, Einzug in den Landtag, der Niedersachsenwahl, nicht erreicht wurde, zurücktreten.

2 Antworten
Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
von EdelgerdNothdurftKroetenkotter | #55-1

Was regen Sie sich eigentlich so auf?! Riexinger sagt doch nichts anderes als das, was die Spatzen schon längst von den Dächern pfeifen: nämlich, daß Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat ungeeignet ist. Und wie es in der SPD weiter gehen soll, muß die Partei intern selbst regeln. Da kann die LINKE doch gar nix machen.

Apropos ungeeignet: wo ist eigentlich Laramie?

Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
von Neutraler-100 | #55-2

Keine Ahnung was die Frage bedeuten soll, aber Wikipedia schreibt,

Laramie [ˈlerəmiː] ist die drittgrößte Stadt des US-Bundesstaates Wyoming und
liegt im südöstlichen Teil des Bundesstaates

Hilft Ihnen diese Antwort?

04.01.2013
13:39
Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
von EdelgerdNothdurftKroetenkotter | #54

Mittlerweile hat der Linksparteivorsitzende Bernd Riexinger die SPD aufgefordert, sich einen neuen Kanzlerkandidaten zu suchen. Dieser oder diese solle die SPD für ein Linkbündnis unter dem Motto "Merkel oder sozialer Politikwechsel" öffnen. Steinbrück dagegen sei als "Kanzlerkandidat offenkundig chancenlos".

Riexinger verlangt einen neuen Kanzlerkandidaten der SPD
04.01.2013 | 06:05 Uhr
http://www.derwesten.de/politik/riexinger-verlangt-einen-neuen-kanzlerkandidaten-der-spd-id7445758.html

3 Antworten
EdelgerdNothdurftKroetenkotter | #54
von wohlzufrieden | #54-1

So ist es. Und da bleibt nur Hannelore Kraft, die Merkel sehr, sehr gefährlich werden könnte. Und da die Linke seinerzeit Frau Kraft zur Verfügung standen, diese aber aus damals durchsichtigen Gründen ablehnte, werden sich die Linken, da jetzt eine völlig neue Situation herrscht, und im Interesse Deutschlands, auch jetzt nicht Quer stellen, wenn Frau Kraft Kanzlerkandidatin wird.

Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
von DKWF12 | #54-2

Hahahah, huhuhuuuu

Was der Wähler von der Unterstützung und in den westlichen Bundesländern, insgesamt von den Linken hält, zeigen die Wahlergebnisse.
Diese Partei wird nicht mehr in den Landtag gewählt oder wurde nie in den Landtag gewählt.

Der größte Scherz, die Linke biedert sich bei der SPÜD an.
Sollte Die SPD darauf eingehen, dann braucht die CDU/CSU kein Geld mehr für den Wahlkampf ausgeben. Die absolute Mehrheit, für die CDU/CSU währe gesichert und die SPD endgültig im Eimer.

Bessere Wahlkampfhelfer als die Linke Führung kann sich die CDU/CSU nicht wünschen.

Brüll

EdelgerdNothdurftKroetenkotter | #54
von wohlzufrieden | #54-3

Sicher haben Sie auch schon die Panikartigen Reaktionen des rechten Lagers auf den Vorschlag des Herrn Riexinger mitbekommen. Ein voller Erfolg also, er liegt genau richtig, von den Rechten bestätigt. Und wundern sie sich bitte nicht, wenn sie ein leises surren vernehmen: Es ist das Pfeifen im Walde der Rechten. Ihnen noch einen schönen Abend!

04.01.2013
11:28
Heute
von knueppeljunge | #53

erfahren wir hoffentlich mal mehr von den politischen Vorstellungen des Herrn Steinbrück beim Auftritt zur Niedersachsenwahl.

Den Wählern wird der Kanzler im Übrigen nicht einfach vor die Nase gesetzt - der Wähler entscheidet mit. Bei Nicht-Wählern mag die Aussage dann zutreffen. Instinktlosigkeit wurde und wird dem einen Kanzlerkandidaten nun auch schon seit Wochen von allen möglichen Seiten vorgeworfen - dies ist also keine neue Erkenntnis, die wir aufgrund des obigen WAZ-Artikels haben. Dass nun LINKE sich Hannelore Kraft wünschen ist zum Lachen (oder Weinen). Bedenkt man zum einen, wie sich gerade Frau Kraft in NRW zu den LINKEN gestellt hat und zum anderen wie Frau Kraft es nicht schafft die NRW-Probleme zu lösen und unter Gedächtsnisschwäche hinsichtlich ihrer Wahlversprechen leidet.

04.01.2013
10:35
Warum Steinbrück nicht Chef der Schwerter Sparkasse wird
von wohlzufrieden | #52

Zwischen dem Sparkassendirektor und dem Bundeskanzler gibt es noch einen Unterschied: Mein Geld brauche ich nicht zur Sparkasse zu bringen, der Kanzler wird mir vor die Nase gesetzt. Davon abgesehen, ist die Frage, ob der Kanzler genug verdient, in Anbetracht der immer weiter um sich greifenden Armut schlicht unanständig und instinktlos. Steinbrücks einzige Chance ist noch, von den Linken zum Kanzler gekürt zu werden. Besser wäre jedoch, das Hannelore Kraft das Ruder übernimmt.Sie ist wenigstens nur die zweit schlechteste, die bei der SPD in Frage kommt.

04.01.2013
05:09
Steinbrück, Steinbrück ohne Ende
von obermaier | #51

Macht euch mal keine Sorgen. Der wird allerhöchstens Vize. Obwohl er mit seiner positiven Ausstrahlung Merkels würdiger Nachfolger wäre. Der weiß aber wo sein Kopf sich befinden muß um Vize zu werden. Das macht er nicht? Was interessiert ihn sein Geschwätz von Gestern.

04.01.2013
02:39
und das ist genau das Problem: wird da absichtlich etwas vermengt - oder sind die Recherchen so mangelhaft?
von PressefreiheitistVerantwortung | #50

Eigentlich befürchte ich beides.
Mir war es eigentlich klar, da einer meiner Brüder bei einer KSP im mittleren Management arbeitet. Aber dieses geschickte Vermengen blendet dann doch gelegntlich.

04.01.2013
02:08
weihnachtsmann78 | #48
von schRuessler | #49

"Sparkassen als "öffentliche Institutionen", das war eigentlich bekannt"

Anschienend nicht.

Denn immer wieder tauchte in dieser Diskussion über die Gehälter von Kanzlern und Sparkassendirektoren das Argument auf, man könne Gehälter in der Privatwirtschaft nicht mit Politikergehältern vergleichen.

03.01.2013
23:25
Sparkassen als "öffentliche Institutionen"
von weihnachtsmann78 | #48

das war eigentlich bekannt - in vielen Kommunen spricht man doch auch von Stadtsparkassen, was die Verbindungen zur Stadtverwaltung aufzeigt (zumindest was die Besetzung der Gremien betrifft).

Steinbrück dürfte sich seht gut in dem Bereich auskennen - Stichwort: WestLB.

Die WestLB war schließlich das "Zentralinstitut" der Sparkassen in NRW.

Das zitierte Zurückrudern der WAZ ist m.E. eher eine "Wiederholung" mit neuen Zahlenbeispielen - bereits am 31.12. wurden Zahlen zu Gehältern im Sparkassenbereich zitiert. Die Ruhe wird vermutlich nicht lange anhalten.
Die Niedersachsenwahl steht bevor. Jeden Tag wird nun md eine Partei ein neues Statement abgeben, wird ein Ausschnitt des Statements veröffentlicht und von den Medien abgewartet wie wir darauf reagieren. Als Hauptthema bietet sich die FDP (Dreikönigstreffen) an.
Heute haben die Hauptakteure der SPD Ruhe bewahrt - vielleicht auch aus Respekt vor dem heute beerdigten Peter Struck. Gut so.

1 Antwort
Ja, der gezollte Respekt ist gut.
von PressefreiheitistVerantwortung | #48-1

Schauen wir mal, was die WAZ macht, die ja so gerne "dem Volk aufs Maul" schaut.
Was haben 1989 nochmal die Demonstranten in Leipzig skandiert? Und waren sie nicht auch erst in der Minderheit?

03.01.2013
23:11
Steinbrück als Chef der Schwerter Sparkasse?
von sichau1 | #47

Ob er da ins Qualitätsprofil passt?

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