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We Invented Paris gaben Überraschungskonzert beim Haldern Pop

15.08.2011 | 12:43 Uhr
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We Invented Paris begeisterten beim Haldern Pop in Rees am NRZ-Redaktionsmobil. Foto: Daniela Kruck / WAZ FotoPool

Rees. We Invented Paris gaben beim Haldern-Pop-Festival in Rees-Haldern am Redaktionsmobil der NRZ ein Überraschungskonzert. Auch der junge Emanuel Ayvas griff am Redaktionsmobil in die Saiten.

Wer genau mitspielt, wissen Flavian Graber (Gesang) und Stefan Schneider (Schlagzeug) selten länger als ein paar Tage vorher. „Da wir nicht ausreichend Geld mit der Musik verdienen, haben wir auch noch weitere Jobs. Da kann es passieren, dass es terminlich nicht passt!“

Deshalb wechseln die Musiker rund um die beiden Basler ständig. Beim Haldern Open Air in Rees-Haldern waren erstmals Matthias Meyer (Posaune) , Fabian Langer (Bass) und Tobias Weber (Gitarre) dabei. Der Sänger kann dem aber auch positive Aspekte abgewinnen. „So bleibt unsere Musik abwechslungsreich und spannend.

Deshalb war „We Invented Paris“ auch ganz hervorragend dazu geeignet, auf dem Haldern Pop-Festival ein Überraschungskonzert am NRZ-Redaktionsmobil zu geben. In der Pause zwischen „La Brass Banda“ und „Wir sind Helden“ stellten die Indie-Popper einige Songs aus ihrer neuen CD vor, die demnächst erscheinen wird.

Erste Europatournee via Couchsurfing

Spontanität ist auch sonst Programm: Ihre erste Europatournee haben die „Erfinder“ via Couchsurfing in privaten Wohnzimmern gegeben. „Wir haben in 30 Ländern, 40 Konzerte in 50 Tagen gespielt“, schmunzelt Sänger Flavian Graber. Die Gage: Abendessen, Übernachtung, Frühstück. Und für den Sprit muss das Geld aus dem Hut reichen. Der Kontakt zum Festival kam über einen Auftritt in der Bar zustande. „Wir würden schon gerne mal regulär auf dem Festival spielen“, wünscht Sänger Flavian Graber. Aber das wollen viele Bands. Das Publikum war sich auf jeden Fall sicher. „Spiegelzelt, Spiegelzelt“, skandierte es zum Abschluss des Konzerts.

Helden beim Haldern Pop

Wie gut es dem Publikum gefallen hatte, zeigte auch der Verkauf ihrer Single-CD „Iceberg“ nach der Show. „47 Exemplare sind weg“, berichtete Flavian Graber später. Den Verkaufsrekord hat die Band bei einem Gig im Vorprogramm von Kettcar aufgestellt. 62 CDs gingen damals über den Tisch. Knapp verpasst!

In der Umbaupause zwischen James Blake und „La Brass Banda“ griff schon der der junge Emanuel Ayvas in die Saiten und spielte „Over and Over“ von seinem im Oktober auf Haldern Pop-Recordings erscheinenden Album „Hands“. The Fear bestand übrigens diesmal ausschließlich aus seiner Geigerin Lisa Henley, die ihn schon am Donnerstagabend in der Pop Bar begleitet hatte.

Jede Menge Service am NRZ-Mobil

Haldern Pop Fans

Neben den Überraschungskonzerten gab's am NRZ-Redaktionsmobil noch jede Menge Service. Etliche Besucher ließen sich dort ihr Handy aufladen. Einige Gäste ließen sich auch gerne porträtieren oder schauten sich die Bilder an, die unsere Fotografen auf dem Festival geschossen hatten. Viele Besucher schauten aber auch einfach nur vorbei, um in aller Ruhe unsere Zeitung zu lesen.

Markus Peters

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