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WDR spricht in Wetter übers Wetter

25.05.2012 | 16:45 Uhr
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WDR spricht in Wetter übers Wetter
Helmut Hülshoff erzählt von seinen Erfahrungen mit Wetterextremen. Foto: Ann-Kristin vom Ort

Wetter.   Wo soll man über das Thema Wetter sprechen, wenn nicht in Wetter? Das dachte sich zumindest das Redaktionsteam der Radiosendung „Thema NRW“ von WDR 5, das mit Ü-Wagen und großem Technikaufgebot gestern auf dem Bahnhofsvorplatz der Ruhrstadt Station machte. Eine ganze Sendestunde im Nachmittagsprogramm widmete Moderator Stefan Leiwen unter dem Titel „Wetter extrem“ den wichtigen Themen Klimawandel und Klimaforschung.

Kommt der Klimawandel? Welche Auswirkungen werden steigende Temperaturen, extreme Niederschläge, starke Winde und andere Wetterphänomene im Zuge dieser Entwicklung auf die Menschen und ihr Leben haben? Wer gehört dabei zu den Verlierern, wer zu den Gewinnern? Und wie kann man sich vor den Wetterextremen schützen? Diese und viele weitere Fragen wurden ausführlich diskutiert. Zu jedem Themengebiet kamen ausgewiesene Experten zu Wort.

Schutz vor Hitze und Kälte nötig

Meteorologin und Radiomoderatorin Rebekka Krampitz klärte über den Klimawandel ganz allgemein auf. Jürgen Jensen, Professor für Gefahrenszenarien an der Universität Siegen, sprach über Gefahrensituationen im Zusammenhang mit dem Wetter, vor allem über Trinkwasserknappheit. Zur Frage, wie man sich gegen extreme Kälte, Hitze und Feuchtigkeit schützen kann, hielt der Mediziner Christoph Hanefeld Antworten bereit. „Bei großer Hitze ist es wichtig ausreichend zu trinken. Gegen Kälte hilft das bewährte Zwiebelschalenprinzip, bei dem man mehrere Schichten an Kleidung übereinander trägt. Generell müssen wir uns auf die kommenden Veränderungen einstellen“, so Christoph Hanefeld.

Haben viele unter dem Klimawandel zu leiden, gibt es jedoch auch einige Wirtschaftszweige, die von der Entwicklung profitieren. So zum Beispiel Weinbauern durch bessere Ernten, Eisdielenbetreiber durch erhöhten Besucherandrang oder auch Energieversorger, die die extremen Wetterbedingungen zur Energiegewinnung nutzen können. Als Fazit hielten die Interviewpartner fest: Der Klimawandel ist in vollem Gange, und es ist wichtig, sich darauf einzustellen. Es ist zukünftig mit weiteren Veränderungen zu rechnen.

Warum Wetter Wetter heißt

Schlussendlich musste natürlich auch noch die obligatorische Frage geklärt werden, warum die Stadt Wetter eigentlich Wetter heißt. Dazu war Bürgermeister Frank Hasenberg als Interviewpartner vor Ort. „Woher der Name genau kommt, weiß man nicht. Weder stammt er aus der Bergbautradition, noch machen wir hier in Wetter das Wetter“, erklärte Frank Hasenberg lachend. Ein Anhaltspunkt findet sich jedoch in der Stadtgeschichte. Die Ortsbezeichnung Wetter erschien zum ersten Mal 1214 im Beinamen der Ritter Bruno und Friedrich. Egal, ob sich der Namensursprung endgültig klären lässt oder nicht - Frank Hasenberg findet: „Das Leben in Wetter ist in allen Wetter-Lagen schön.“

Ann Kristin vom Ort

Kommentare
25.05.2012
22:32
WDR spricht in Wetter übers Wetter
von Schuecke.N | #1

Die älteste Erwähnung des Namens Wetter findet sich bei der Entvogtung des Stiftes Herdecke.
Diese geschah durch Adolf I (Adolf von Altena) (1212-1216 Erzbischof von Köln) in dessen Gefolge fand sich ein Friederich von Wetter,
Urkundlich wird Wetter erstmals 1214 erwähnt, in diesem Jahr bezeugte Er, Friederich von Wetter eine in Hedecke ausgestellte Urkunde.
1215 werden Friederich und Bruno von Wetter erwähnt, Sie geben ein Lünener Lehngut an den Münstener Bischof zurück (Otto I von Oldenburg).
Die Wettersche Burg wird meines Wissens erstmals 1274 genannt.

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