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Kreisverkehr

In drei Monaten geht es rund

30.06.2010 | 16:02 Uhr
In drei Monaten geht es rund
Ortstermin mit Dr. Timpe vom Kreis an der Westicker Str./Ecke Lindenallee

Kamen. Baustart zum Kreisel an der Kreuzung Lindenallee/Westicker Straße: Der unfallträchtigeVerkehrsknotenpunkt in Methler wird entschärft, am Dienstag nahmen Kreisdezernent Dr. Detlef Timpe, Michael Meerkötter, Sachgebietsleiter Straßenbau bei der Kreisverwaltung und SPD-Vertreter die Baustelle in Augenschein.

In drei Monaten ist es geschafft, wird der Kreisverkehr den Weg von Kamen in Richtung Dortmund und umgekehrt an dieser Stelle sicherer machen. Denn das stellte Dr. Timpe vor Ort noch einmal klar: „Der Kreisverkehr an dieser Stelle ist keine Verschönerungsmaßnahme, sondern er dient der Beseitigung eines Unfallschwerpunkts.“ Er selbst sei hier in der Vergangenheit schon ungebremst durchgefahren. Und spätestens nach dem schweren Unfall des Kameners Alexander Möllmann vor vier Jahren (wir berichteten) seien die Forderungen nach einer Entschärfung der Kreuzung lauter geworden. Jetzt lassen die Verantwortlichen Taten folgen: Zur Zeit ist die Lindenallee fast komplett gesperrt, eine Lichtzeichenanlage regelt den Verkehr. Als Erstes werden nun die Versorgungsleitungen umgelegt, dann wird der Innenkreisel aufgenommen, die Bordsteine gesetzt und schließlich der Kreisel selbst angelegt.

Die Tangenten bleiben davon relativ unberührt, auch der Busverkehr in Richtung Methler hat noch freie Fahrt. Behindertengerecht wird der Kreisverkehr eingerichtet, der Radverkehr wird außen herum geführt – eine bislang bewährte Methode, bestätigten die Experten. Einen Zebrastreifen gibt es nicht, allerdings finden sich in der Mitte Schutzinseln und vor unkontrolliertem Rasen schützen demnächst entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzungen. In der Dunkelheit sorgen neu installierte Lampen für Erleuchtung. 200.000 Euro kostet die Baumaßnahme – „damit kommen wir tatsächlich hin“, freute sich Timpe. Damit das Ganze nicht allzu trostlos wird, kommen „Bäumchen noch dazu“. Selbst die einsame Linde, die momentan auf der rechten Seite der Kreuzung in Richtung Dortmund steht und an ihre Artgenossen erinnert, die einst der Lindenallee ihren Namen gaben, wird auf jeden Fall erhalten bleiben.

Susanne Brzuska

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