Falken: „Wir haben immer alles offen gelegt“
04.11.2011 | 16:56 Uhr 2011-11-04T16:56:00+0100
Unna. Wer hat beim Jugendcafé „Crossover“ was gewusst und wer hat weggeschaut? Gestern meldete sich erstmalig Heike Pente, Geschäftsführerin des Trägervereins „Falken Bildungs- und Freizeitwerk Unna e.V.“ zu Wort. Sie kann die aktuelle Aufregung nicht nachvollziehen.
Alle Schritte, betont Pente, seien im Vorfeld mit der Politik und der Verwaltung abgesprochen worden. Dort sei bekannt gewesen, dass es aktuell mit Cornelia Geidis-Leclou eine Zwischenlösung in der Jugendcafé-Leitung gibt. Zwar sei die Kollegin keine Voll-Pädagogin, wie es der Vertrag mit der Stadt eigentlich vorsieht, Geidis-Leclou habe aber mehrere pädagogische Zusatzausbildungen absolviert. Dass es sich um eine Zwischenlösung handelt, habe man immer wieder im Rathaus betont. Wer der städtische Ansprechpartner gewesen ist, das möchte Heike Pente nicht sagen.
Aber auch die Probleme mit dem Alkoholausschank und den Rockkonzerten in dem eigentlichen Gesundheitshaus habe man im Vorfeld sogar im Jugendhilfeausschuss besprochen. Bedenken habe niemand geäußert.
Wie es jetzt weitergeht? Pente weiß es nicht. Auch sie spricht inzwischen offen darüber, notfalls die Einrichtung aufzugeben. „Ich kann auf die Schnelle kein neues Konzept zaubern.“
Das Jugendcafé wird schlecht angenommen, benötigt aber jährlich 75 100 Euro.
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