Vielmehr als ein Gebäude
07.12.2008 | 16:44 Uhr 2008-12-07T16:44:00+0100Wamel. Das Jubiläum zum 100-jährigen Kirchweihtag in Wamel: Für Weihbischof Friedrich Ostermann ein Anlass, um sich an seine Wurzeln zu erinnern.
Der Bischof war eingeladen worden, da er selbst als Jugendlicher während des Krieges in Wamel lebte. In seiner Predigt verband Ostermann seinen Weg, der ihn nach Wamel führte, mit der Hoffnung der Heiligen Elisabeth und der Liebe zu Gott. In Wamel habe er das erste Mal erfahren, was Nächstenliebe bedeute, so Ostermann.
Dieser musste im Krieg aus seiner Heimatstadt fliehen und wurde in Wamel von Bürgermeister Wulf aufgenommen, in einer Zeit, in der Gewalt und Tod vorherrschten. Auch die Erbauer der Wameler Elisabeth-Kirche hätten gespürt, dass sie einen Ort der Liebe und Geborgenheit brauchen, war sich der Weihnbischof ganz sicher.
Im weiteren Gottesdienstverlauf weihte Ostermann noch den neuen Tabernakel im Altarraum der St.-Elisabeth-Kirche und entzündete zum Schluss noch das „Ewige Licht”, das in Zukunft neben dem Tabernakel brennen soll. Dieser wurde von den Brüdern Winckelmann neu gestaltet und zum Jubiläum der Kirche in die Mitte des Altarraums eingebaut.
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