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Syntegrationsprozess weitet sich aus

23.05.2007 | 06:52 Uhr

Werl. (hase/DaW) Der Syntegrationsprozess weitet sich aus. Bei einer Zwischenbilanz im Werler KulturBahnhof präsentierten sich die Arbeitsgruppen der Syntegration für Werl ihre ersten Arbeitsergebnisse. Aus dem ursprünglichen 41 Syntegranten ist inzwisch

"Wir haben mit der Zeit gesehen, dass sich nicht alle Projekte - so wie zunächst gewünscht - umsetzen ließen", sagte Joachim Gerenkamp, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Werl, die den Syntegrationsprozess unterstützt, "einige Ziele mussten korrigiert werden, andere wurden aber auch schon umgesetzt." So gab es von den Gruppen bereits zahlreiche sogenannte Quick-Wins zu melden. Die Gruppe "Bürgerliches Engagement" wird schon am 8. September zu einem "Markt der Möglichkeiten" im Zentrum der Werler Innenstadt einladen. Hier sollen sich Träger des Ehrenamtes mit ihren Vereinen, Verbänden und Organisationen präsentieren und für ihre gute Sache werben.

Erste Projekte schon umgesetzt hat auch die Gruppe "Identität". Bei Stadtfesten und beim Hansetag in Lippstadt wurden an Ständen bereits typische Werler Produkte gebündelt offeriert. In Planung ist auch eine einheitliche Verkaufspräsentation Werler Produkte im Einzelhandel der Stadt.

Ein problematisches Feld hat die Gruppe "Finanzen" zu bearbeiten. Hier laufen Vorbereitungen zur Prüfung juristischer Schritte gegen Land und Bund wegen nicht zumutbare Lastenverteilungen auf den Haushalt der Stadt Werl. "Wir lassen das von einem Profi prüfen", sagt Dr. Michael Schulte-Strathaus, "es kann sein, dass wir dann aktiv werden.

Es ist aber auch möglich, dass sich herausstellt, dass dieser Weg nicht weiter zu gehen ist." Die Kosten wollen Werler Unternehmer tragen. Vorgenommen hat sich die "Finanzgruppe" zudem, die problematische Lage des Werler Haushalts dem Bürger gegenüber transparenter zu machen.

Bewegung hat die Syntegration bereits auch in den Bereichen der Familien und Neubürgerbetreuung gebracht. So wird die schon bestehende Neubürgerbegrüßung umstrukturiert.

Darüber hinaus sollen Eltern von Werler Neugeborenen in regelmäßigen Abständen angeschrieben werden und zu dem jeweiligen Alter der Kindes passende Angebote erhalten sowie über mögliche Anlaufstellen der Stadt informiert werden.



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