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Kurze Nacht für Kameraden

Großbrand in Lippborg und Ampen

22.07.2009 | 16:02 Uhr
Großbrand in Lippborg und Ampen

Kreis Soest.Der Sturm, der in der Nacht zum Mittwoch über dem Kreis tobte, hat einen Schaden fast in Millionenhöhe angerichtet.

Hunderte Kameraden der Löschgruppen mussten raus, als Blitzeinschläge in Ampen, Lippborg und Lippstadt-Lipperbruch die Nacht in Tag verwandelten. In Lippborg, in der Polmerheide, stand um 23.20 Uhr das Gehöft Stauvermann nach einem Blitzeinschlag in Flammen. Die Bewohner hielten sich wegen des Gewitters bereits im Untergeschoss auf, als sie plötzlich einen lauten Knall hörten.

Beim Blick aus dem Fenster missten sie feststellen, dass der Dachstuhl schon in hellen Flammen stand. Unverletzt konnten sie das Haus verlassen und noch vor dem Eintreffen der Wehr das Vieh aus dem angrenzenden Stall auf die Wiese treiben.

Drei Löschzüge mit mehr als hundert Feuerwehrleuten waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass Wohnhaus und angrenzende Stallungen völlig ausbrannten. Der Sachschaden wird auf 400 000 Euro geschätzt. Der Hof Stauvermann gehört zu den größten im Kreis Soest.

Mehr als 100 Kameraden der Löschgruppe Ampen wurden um 22.15 Uhr an den Wasserweg gerufen, wo ein Schweinestall brannte. Bis auf sechs Schweine konnten alle Tiere gerettet werden.

Wie die Polizei gestern meldete, berichteten auch hier zeugen von einem lauten Knall. Unmittelbar danach „war der Strom weg” und das Dach des Stalls stand in Flammen. Durch die Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Wohnhaus und weitere Gebäude verhindert werden.

Allerdings brannte der Stall am Amper Wasserweg komplett aus. Von den 160 dort untergebrachten Schweinen verendeten wenige Tiere. Ob die anderen notgeschlachtet werden müssen, steht noch nicht fest. Der Schaden beträgt nach den Einschätzungen der Kripo etwa 100 000 Euro. Für die Ermittler ist die Ursache eindeutig ein Blitzeinschlag.

Gabriele Dräger



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