Schäfer aus Siegen will Titel "Starker Westfale" holen
28.12.2012 | 18:01 Uhr 2012-12-28T18:01:00+0100
Siegen. Pascal Küthe aus Siegen will seinen Hof fit für die Zukunft machen. Ein Hofladen und eine Molkerei für Schafsmilch sollen entstehen. Der 30-Jährige kümmert sich mit seinen 500 Schafen um Heideflächen in der Region. Jetzt hat sich der Landwirt außerdem um den Titel „Starker Westfale“ beworben.
Die Schafe warten. Pascal Küthe schlüpft in die dicke Jacke, zieht den Hut ein wenig tiefer ins Gesicht und wirft einige Gerätschaften auf die Ladefläche seines Pick-Ups. Es kann losgehen.
Die Tiere spielen eine wichtige Rolle im Leben des jungen Agraringenieurs. Er verdient sein Geld mit seiner Schafzucht. Der 30-Jährige kümmert sich um rund 500 Muttertiere und Lämmer. Viele von ihnen beweiden das Naturschutzgebiet Trupbacher Heide . Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Siegerland sorgen sie unter anderem dafür, dass etwa Heideflächen erhalten bleiben. Als Rasenmäher auf vier Beinen .
Der Schäfer hält aber auch Milchschafe. Deren Milch will er in der hofeigenen Molkerei verarbeiten und über seinen Hofladen vertreiben.
Vor der Tür zum kleinen Geschäft liegen Dachziegel. Von der Wand blättert Farbe. Im März kommenden Jahres soll nichts mehr an den Umbau erinnern. „Dann startet der Verkauf“, kündigt der Ingenieur an.
Küthe hat sich im Wettberweb "Starker Westfale" beworben
Im Wettbewerb „Starker Westfale“ der Fachzeitschrift Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe tritt Pascal Küthe in der Finalrunde gegen zwei Landwirtinnen an. Er vertritt den Regierungsbezirk Arnsberg gegen Mareike Ehlert. Die 32-Jährige lebt und arbeitet mit ihrem Ehemann Christian auf einem Betrieb mit Sauen und Mastschweinen und tritt für den Regierungsbezirk Detmold an. Dritte Kandidatin ist Francis Pentrup. Sie ist Siegerin der Vorausscheidung im Regierungsbezirk Münster und lebt auf einem Milchviehbetrieb mit 140 Kühen.
In den Bereichen Innovation, Wirtschaftlichkeit, Soziales Engagement, Umweltfreundlichkeit oder Öffentlichkeitsarbeit müssen die Bewerber zeigen, dass sie Starke Westfalen sind.
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