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Radiologie-Zentrum in Siegen rüstet sich mit neuer Technik

18.02.2013 | 18:49 Uhr
Radiologie-Zentrum in Siegen rüstet sich mit neuer Technik
Die Radiologie der Diakonie Südwestfalen ist mit modernster Technik ausgestattet.

Siegen.   Siemens und die Diakonie Südwestfalen haben eine fünfjährige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Diakonie möchte mit neuer Technik in der Radiologier ihre Patientenversorgung optimieren – und damit Kosten sparen.

Die Diakonie Südwestfalen hat eine strategische Kooperation mit der Siemens Healthcare vereinbart. Das hauseigene Radiologie-Zentrum hat hochmoderne, neue Technik von dem Weltkonzern erhalten. Damit möchte die Radiologie ihre Diagnosequalität verbessern und schnellere Untersuchungen ermöglichen. „Wir haben für jede Krankheit das passende radiologische Gerät“, lobte Radiologie-Chefarzt Dr. Michael El-Sheik die neue Ausstattung.

Die auf fünf Jahre geschlossene Kooperation umfasst die Lieferung von bildgebenden Systemen wie Kernspintomographen, Durchleuchtungsgeräten, Mammografie und Röntgengeräten – allesamt auf dem neusten Stand der Technik. Der Wert der Gerätschaften des Radiologie-Zentrums hat nunmehr mitsamt der neuen Anschaffungen einen zweistelligen Millionenbetrag. Die neuen Geräte werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren in der Bilanz der Diakonie abgeschrieben.

Kürzere Wartezeiten für Patienten

Da die Innovationsgeschwindigkeit bei der bildgebenden Medizintechnik sehr hoch ist, wird Siemens die Software der Apparate mindestens einmal pro Jahr mit einem Update versehen. Geräte, die innerhalb des Kooperationszeitraums zu ersetzen sind, wird Siemens ebenfalls liefern. Profitieren werden beide Partner gleichermaßen von der Zusammenarbeit.

Die Diakonie wird Siemens regelmäßig Feedback geben, wie sich die Technik in der Praxis bewährt, an welchen Stellschrauben eventuell noch gedreht werden muss. In gemeinsamen Workshops werden die Partner diskutieren, welche weiteren Innovationen notwendig bzw. sinnvoll sind. Siemens wird außerdem die Schulungen der Mitarbeiter übernehmen. Bereits bei der Entwicklung habe der Konzern darauf geachtet, eine möglichst anwenderfreundliche Nutzeroberfläche zu schaffen.

Krankheitsbilder effizient behandeln

Die Diakonie sieht sich mit den neuen Geräten bestens aufgestellt, um vielerlei Krankheitsbilder effizient behandeln zu können. Die Mammografie spielt zum Beispiel bei der Früherkennung von Brustkrebs eine große Rolle. Die Computertomographie hingegen sei ein ideales Notfallverfahren, erläuterte Dr. Michael El-Sheik bei der Präsentation der neuen Geräteausstattung. Auch das Röntgen sei noch „up to date“, sagte El-Sheik, und „noch immer nicht ausgereizt“. Mit der modernen Technik reduziere sich allerdings heute schon die Strahlung um bis zu 70 Prozent, was das Verfahren patientenfreundlicher mache.

Den Investitionen ging eine genaue Analyse der Strukturen und Prozesse an allen drei Standorten des Klinikums voraus. Mit der neuen Technik sollen sich auch die Abläufe zwischen den Häusern verbessern. „Wir gehen davon aus, dass sich die Wartezeit für Patienten weiter verkürzen werden“, sagte Dr. Jens Nawatny. Er leitet das Medizinische Versorgungszentrum am Jung-Stilling-Krankenhaus.

Timo Baudzus


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