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„Wir brauchen Euch“

Den Mitbürgern etwas freie Zeit schenken

01.06.2012 | 18:00 Uhr
Den Mitbürgern etwas freie Zeit schenken
Wir für uns in Oberveischede“ hatte zur Informationsveranstaltung eingeladen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen.

Oberveischede. . „Wir brauchen Euch. Das Projekt ist nur möglich, wenn sich möglichst viele beteiligen“, betonte Meinolf Kühr auf der Infoveranstaltung „Wir für uns in Oberveischede“ (wir berichteten). Bis Ende des dritten Quartals dieses Jahres soll der Verein gegründet werden, wünschen sich die Initiatoren - neben Meinolf Kühr sind das Albert Hoberg, Eddy Nöcker, Toni Remberg und Siegbert Sangermann. 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Nicht nur für Rentner

Viel Arbeit hatte das Projektteam im Vorfeld geleistet. Toni Remberg machte jedoch gleich zu Anfang deutlich, dass der Verein - dessen unbedingtes und einziges Ziel die Gemeinnützigkeit ist - nur nachhaltig bestehen kann, wenn er angenommen wird. Und dazu soll und kann jeder - egalwie alt - Mitglied werden. Hilfe zu geben und Hilfe anzunehmen, bestimme das Konzept. Voraussetzung sei alleine, dass freie Zeit für andere ehrenamtlich, d.h. freiwillig und unentgeltlich, zur Verfügung gestellt werde. Die Organisation richte sich letztendlich nach der Größe des Vereins und den Mitgliedsbeiträgen.

„Wir müssen anfangen und dann sehen“, so Albert Hoberg. Die Satzung sei möglichst klein zu halten, um die Strukturen letztendlich ausbaufähig zu halten. „Wenn der Fall X eintritt, wird gehandelt“.

Seitens der Bürger wurde auf die Notwendigkeit verwiesen, dahingehend zu sensibilisieren, dass der Verein nicht nur für Rentner da sei, sondern vielmehr alle umfassen und integrieren wolle.

Ortsvorsteher Albert Schneider unterstrich das Gebot der Langfristigkeit. „Das heißt eine Generation, sonst gibt es Probleme“. Möglicherweise könne der Verein auch zu einer überörtlichen Einrichtung entwickelt werden, um die Idee auszubreiten. Wichtig sei insbesondere die Abgrenzung zu anderen Vereinen und Institutionen, die im Umfeld tätig sind.

Keine Konkurrenz

„Wir sind keinesfalls Konkurrenz, sondern profitieren gegenseitig“, so Remberg insbesondere mit Blick auf die Caritas-Konferenz St. Luzia, mit der im Übrigen schon im Vorfeld über das Projekt gesprochen wurde und die mit Ursula Schneider, Andrea Wrede, Regina Bäcker und Gaby Weiskirch an diesem Abend ebenfalls vertreten war. Sie werden auch in den Arbeitskreisen mitwirken, die sich nun explizit mit der Satzung und Geschäftsordnung sowie dem Punktesystem auseinander setzen.

„Wir haben eine gute Resonanz erfahren“, zeigte sich Albert Hoberg im Gespräch mit unserer Zeitung über die Informationsveranstaltung zufrieden. Neben den fünf Initiatoren wollen sich neun Bürgerinnen und Bürgerin in den verschiedenen Arbeitskreisen einbringen. Insgesamt haben alleine an diesem Abend rund 30 Personen ihr Interesse an dem Verein bekundet.

Birgit Engel


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