SPD-Landtagsabgeordneter wendet sich an Ärztefunktionär
17.03.2010 | 11:26 Uhr 2010-03-17T11:26:00+0100
Meschede. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Karsten Rudolph hat sich in einem Brief wegen der Neuordnung der Notfalldienstbezirke an den Vorsitzenden der Kassenärzlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dr. Ulrich Thamer, gewandt.
Dr. Karsten Rudolph appelliert in seinem Brief an den Ärztefunktionär, die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung noch einmal zu überdenken, Meschede ohne Notfalldienstpraxis zu belassen.
Mehr als 20 Minuten entfernt
Nach Informationen der Vereinigung würden ansonsten die Mescheder zu denjenigen sechs Prozent der Bevölkerung in Westfalen und Lippe zählen, für die die nächste Notfallpraxis mehr als 20 Minuten vom Wohnort entfernt läge. Rudolph: „Wenn die Kassenärztliche Vereinigung den Dialog mit Kommunen, Bürgern und Verbänden ernst nimmt, dann muss sie der Kammerversammlung der Ärzte in Westfalen-Lippe, die die Notfalldienstordnung verabschieden muss, einen korrigierten Vorschlag vorlegen!"
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