Sieben Motorradfahrer bei Meschede verletzt
01.05.2010 | 19:29 Uhr 2010-05-01T19:29:00+0200
Meschede. Ein schwerer Verkehrsunfall mit sieben Verletzten hat sich am Samstagnachmittag, 1. Mai, gegen 15.15 Uhr auf der L856 von Meschede Richtung Hirschberg ereignet. Ein 23-Jähriger war mit seiner Maschine in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten.
Bei einem Unfall auf der Landstraße L856 bei Meschede sind am Samstag sieben Motorradfahrer zum Teil schwer verletzt worden.Gegen 15.17 Uhr fuhr ein 23-jähriger Kradfahrer aus dem Raum Gütersloh von Meschede kommend Richtung Hirschberg. Am Ende einer lang gezogenen Rechtskurve kam er nach links von seinem Fahrstreifen ab und geriet in den Gegenverkehr. In diesem Moment kam ihm eine Gruppe von elf Kradfahrern entgegen, die ebenfalls als Touristen - aus Köln und Münster - im Sauerland unterwegs waren.
Zwei Maschinen fingen sofort Feuer
Der 23-jährige stieß mit dem ersten ihm entgegenkommenden Kradfahrer zusammen. Beide Fahrzeuge gingen sofort in Flammen auf. Die weiteren Kradfahrer in der Gruppe kamen zu Fall, ein Zweirad kam auf der Leitplanke zum Liegen.
Insgesamt wurden laut Polizeiinformationen bei dem Unfall drei Kradfahrer -23, 63 und 62 Jahre alt- so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Bochum, Dortmund und Siegen geflogen werden mussten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei besteht keine Lebensgefahr.
Vier weitere Kradfahrer - 31, 23, 41 und 54 Jahre alt - wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Vier Motorräder brannten völlig aus. Drei weitere wurden beschädigt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Die unverletzten Motorradfahrer wurden noch an der Einsatzstelle und auch an ihrem Aufenthaltsort, einem Campingplatz in Medebach, psychologisch betreut.
Insgesamt waren von den Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei rund 80 Männer und Frauen im Einsatz. Auch das DRK war als Sonder-Einsatz-Gruppe alarmiert. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die L856 mehrere Stunden gesperrt.
20:45
Kaum zu glauben, einige Kommentare sind an Dummheit und fehlender Sachkenntnis kaum zu toppen. Ein trainierter Motorradfahrer fähre jede Kurve außen an. Am Kurveneingang einer Rechtskurve gehört das Motorrad an die Mittelline und nirgens anders hin! Nur wer eine Rechtskurve an der rechten Seite zu schnell anfährt, landet im Gegenverkehr. Und Loud Pipes save live hört sich nur im ersten Momant krawallmäßig an. Biologisch ist der Mensch ein Fluchttier. Daher ist das Ohr das einzigste Organ, dass der Mensch im Tiefschlaf nicht abschalten kann. Deshalb wachen Mütter nachts vom Geschrei ihrer Babys auf und nicht vom Gestank der Windel. So mancher verpoofte Dosenkasper ist durch den sonoren Klang eines Motorradauspuffs schon aus dem seligen Reich der Träume vom Mäusekino, CD-Superdupersoundsystem,Gefummel am Navi oder Knie der Beifahrerin in die Realität der Strasse zurückberufenn worden.
18:26
Zu:Ich bin der Meinung, in der BRD sollten sämtliche Maschinen gedrosselt werden, Vmax sollte 120 km/h sein. Wer mit 200 km/h rast, braucht sich angesichst der nicht vorhandenen Knautschzone nicht wundern, wenn man seine Frau zur Witwe und die Kinder zu Halbwaisen macht. Außerdem nerven die teilweise höllenlauten Endrohre.
So kann nur ein Autofahrer mit Hut und Wackeldackel auf der Hutablage reden. Ich fahre Auto und Motorrad. Ich habe erlebt das ein Autofahrer mit 50Km/h gegen einen Brückenpfeiler gefahren ist und noch am Unfallort verstorben ist. Soll man nun alle Autos auf 30Km/h drosseln? Zu den lauten Auspuffen: Mancher Autofahrer hat sein Radio lauter, und der hört den Krankenwagen hinter ihm nicht. Also Radios verbieten oder was? In einem Auto ist man bei 120km/h nicht viel Sicherer wie auf einem Motorrad.
23:37
nein, nur einer, der nicht auf seiner Fahrspur geblieben ist.
Was das betrifft: Zitat
Motorradfahrer haben jedoch grundsätzlich ein gestörtes Verhältnis zu Geschwindigkeiten und anderen Verkehrsteilnehmern.
So kann ich dem nur wiedersprechen.
Allen Gute Besserung.
23:33
nein, nur einer, der nicht auf seiner Fahrspur geblieben ist.Ja, auch Motorradfahrer schneiden gerne mal, muss datt?
Gut das es dabei keine toten gab.
Allen gute Besserung!!
19:18
Die 70 km/h für 2 Räder sind ja nach den schweren Unfällen Ende der 80er gekommen.
Die Chrash´s haben sich damals quasi täglich mit denen im Märchenwald abgewechselt.
Gute Besserung den Verunfallten, und hoffentlich lernen alle Verletzen dazu.
14:41
Hallo, ich fahre auch selber Motorrad, in den Gegenverkehr bin ich auch noch nie gekommen. Obwohl es manchmal schon brenzlig wurde, wenn ein Autofahrer einem die Vorfahrt nimmt, oder einfach seine Autotür aufmacht.
Eine vernünftige Fahrweise kann man nicht am Alter oder der PS Zahl der Maschine festmachen, sondern einzig und alleine am gesunden Menschenverstand. Nicht umsonst sind auf der Unfallstrecke für Motorräder 70 km/h erlaubt. Wenn dann doch einer an Selbstüberschätzung leidet und sich nicht daran hält, passieren solche schlimme Unfälle.Man kann von Glück sagen, dass dieser Unfall noch so glimpflich ausgegangen ist und niemand tötlich verletzt wurde.
Ich wünsche allen Beteiligten, dass sie wieder gesund werden, den Spaß am Biken nicht verlieren und lieber einmal mehr als weniger ihre Fahrweise überprüfen.
Gute Besserung an alle.
Bikerin HSK
11:21
Unfälle sind immer die Folge von Fehlverhalten-, sowie fehlender Anpassung.^^
11:00
fakt ist: wer als oeventroper motorradfahrer am wochenende aus östlicher richtung nach hause möchte oder in diese richtung fährt, meidet sowohl den lattenberg, den hirschberger weg und auch den stimm-stamm. leider sind beinahe ständig verrückte raser unterwegs, die regelmäßig gefährliche situationen auf diesen strecken verursachen. für den unfug, den diese hirnlosen dort treiben, sind die unfallzahlen noch recht gering.
01:17
Ist es nicht verboten sinnlos durch die Gegend zu fahren? Also ist das Motoradfahrren als Hobby doch eigentlich verboten...
21:41
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