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101 Kilometer bis zum Rhein-Weser-Turm - und zurück

21.04.2010 | 11:00 Uhr
101 Kilometer bis zum Rhein-Weser-Turm - und zurück

Bödefeld. (stef) Das ganze Dorf packt mit an, wenn der Startschuss zum 6. Bödefelder Hollenmarsch und zum 4. Bödefelder Hollenlauf fällt.

Am Freitag und Samstag, 14. und 15. Mai, ist das Naturdorf in Bewegung und mit ihm mehrere hundert Wanderern und Läufern.

Die einmalige Kombination der Streckenangebote im Herzen des Sauerlandes von leicht bis extrem lässt den Verkehrsverein Bödefeld als Veranstalter und das Organisationsteam um Birgit Albers, Elmar Schröder und Hans-Gerd Pieper auf viele Teilnehmer hoffen. 650 Sportler waren es im vorigen Jahr. „Es wäre schön, wenn wir diese Marke knacken und auf 700 Teilnehmer kommen”, hofft Elmar Schröder. Er hat die Streckenführung ausgearbeitet. Grundsätzlich gilt: „Alle Strecken können gelaufen und marschiert werden.” Von anspruchsvoll bis extrem kann jeder Läufer je nach Leistungsvermögen seine persönliche Herausforderung suchen.

Schon die kürzeste Strecke über 13 Kilometer hat ein Waden-forderndes Höhenprofil, das aber Familien und Gelegenheitswanderer gut bewältigen können.

Läufer sowie Wanderer und Marschierer können auch auf die klassischen Strecken wie Halbmarathon (21 Kilometer) und Marathon (42 Kilometer) sowie die Ultrastrecken über 67 Kilometer und 101 Kilometer gehen.

Geboten wird vor allem „Natur pur”: Die Sportler erleben Bödefeld mit den Hollenfelsen, Kreuzberg und auf den Langstrecken noch eine Menge mehr Sauerland. Eingebunden sind das Sorpetal, der Kahle Asten, die 818 Meter hohe Hunau mit dem Hochmoor, der Rothaarsteig und der Rhein-Weser-Turm. Dort ist der Wendepunkt auf halber Strecke für diejenigen, die 101 Kilometer laufen. Die 67-Kilometer-Läufer machen in Kühhude bei Bad Berleburg kehrt.

Beachtlich sind dabei nicht allein die Distanzen, sondern auch die Steigungen. Gut 2100 Höhenmeter lassen auf 101 Kilometern viele Höhen und Tiefen zu. Am Freitag um 19 Uhr gehen die Läufer auf die Ultrastrecke. „Sie laufen komplett die ganze Nacht durch und haben insgesamt 24 Stunden Zeit”, so Elmar Schröder. Der Streckenrekord liegt knapp unter acht Stunden.

Wer keine Rekorde brechen, sondern einfach dabei sein möchte, sollte das in Gesellschaft tun. Denn das Hollenteam hat sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Die größte Teilnehmergruppe, die sich mit demselben Namen anmeldet, gewinnt einen Preis in Höhe von 150 Euro. Die übrigens schon bei der Hollenparty zum Abschluss der Läufe am Samstag ab 19 Uhr gleich umgesetzt werden können...

Neben Wanderern, Walkern, Nordic-Walkern und Läufern aus Deutschland und den Nachbarländern sind alle willkommen, die Interesse haben, bei dem Hollenspektakel dabei zu sein. „Das Schöne ist, dass die Veranstaltung ständig in Bewegung ist”, laden die Organisatoren ein.

200 ehrenamtliche Helfer sind dann schon seit Tagen auf den Beinen, um den Rahmen für das Wanderwochenende zu organisieren. Von der Markierung und Sicherheitsmaßnahmen über Verpflegungspunkte an den Strecken bis hin zur Vergabe der Hollenmedaillen an die Läufer steht ein riesiger Aufwand hinter dem sportlichen Ereignis in Bödefeld, wo einst die Hollen, also die Waldfrauen lebten und ebenso ungewöhnliche Leistungen vollbrachten, indem sie Steine in wertvolle Edelsteine verwandelten...

Informationen unter www.hollenmarsch.de oder www.hollenlauf.de.

WP

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