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Klinikum Hellersen

Auch Sportklinik will die Schranke

26.05.2012 | 10:00 Uhr
Auch Sportklinik will die Schranke
Schranke am Parkplatz des Klinikums/ der Krankenhäsuer des Märkischen Kreises. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid. Seitdem das Parken am Klinikum Hellersen gebührenpflichtig ist, hat die nur wenige hundert Meter entfernte Sportklinik ein richtiges Problem. Deren Parkplätze stehen nach wie vor kostenlos zur Verfügung. Und deshalb sind sie auch in aller Regel besetzt, worunter vor allem die Ambulanzpatienten zu leiden haben, wenn sie einfach keinen Stellplatz finden.

Weil frustrierte Patienten so ziemlich das Letzte sind, was sich ein Krankenhaus wünschen kann, und weil das Problem in letzter Zeit immer drängender geworden ist, hat die Klinikleitung das Projekt Parkraumbewirtschaftung aufgelegt. Geplant ist ein Zufahrts- und Ausfahrtssystem mit Schranken, „idealerweise so wie am Klinikum Hellersen“, sagte Dirk Dollenkamp, Direktor der Sportklinik, im Gespräch mit der WR.

Es geht um 250 Stellplätze

250 Stellplätze stehen auf dem großen Gelände der Sportklinik an der Paulmannshöher Straße zur Verfügung. Diese Zahl sei eigentlich ausreichend für den Bedarf des Hauses, meinte Dollenkamp. Doch inzwischen gebe es vor allem zu Spitzenzeiten am späten Vormittag Engpässe, beispielsweise beim Personalwechsel. Wenn ein Teil der Mitarbeiter noch da ist, wenn die neue Schicht kommt, kann es passieren, dass Ambulanzpatienten endlos nach einem Parkplatz suchen müssen.Konsequenz: Untersuchungs- oder Behandlungstermine können nicht eingehalten werden. Das sei natürlich kontraproduktiv, sagt der Verwaltungschef, der sich in dieser Frage auch auf die Unterstützung des Ärztlichen Direktors und Leiters der Sportmedizin, Dr. Ernst Jakob, verlassen kann.

Fremdparker sind das Problem

Das Problem der Sportklinik sind die Fremdnutzer: Parker, die dort nichts zu suchen haben, weil sie Patienten oder Besucher des benachbarten Klinikums Hellersen sind. Seitdem dort die Schranken stehen, hat das Klinikum selbst keinen Parkplatzmangel mehr. Dort findet man immer einen Platz, vor- ausgesetzt, man ist bereit zu zahlen. Wer das nicht will, sucht Ausweichmöglichkeiten. Und da sind die kostenlosen Plätze am Sportkrankenhaus natürlich erste, aber nicht alleinige Wahl. Dem Vernehmen nach soll auch der Parkplatz eines benachbarten Discounters gerne genutzt werden, um Parkgebühren zu sparen. Als beliebte Alternative gilt ferner die Brüninghauser Straße im Bereich Haus Hollweg. Dort sind Anwohnerbeschwerden an der Tagesordnung, und dort wird auch regelmäßig kontrolliert, versichert Martina von Schaewen vom Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Ob die Autofahrer noch in diesem Jahr vor der Schranke stehen werden, ist noch nicht klar. Spätestens 2013 ist Schluss mit dem wilden Parken an der Sportklinik.

Rolf Bähner


Kommentare
26.05.2012
13:43
ambulant :
von KFR001 | #1

heisst nun mal "gehfähig", von fahren ist da nicht die Rede !!
mehr unter "ambuilare, latein "
http://de.pons.eu/dict/search/results/?q=ambulare&l=dela&in=ac_la&lf=de

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