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Fröhliche Weihnacht mit Tradition

16.12.2007 | 17:39 Uhr
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KULT. Der Kunsthandwerkermarkt auf Moyland erfreute sich großer Beliebtheit. Besucher kamen aus ganz NRW.

BEDBURG-HAU. Walter Hoffmann, Bedburg-Haus Kulturamtsleiter, kennt das Geheimrezept für einen guten Weihnachtsmarkt: Man wahrt die Tradition und bietet trotzdem Neues. So wie auf dem Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt auf Schloss Moyland.

In den letzten vier Tagen kamen Besucher aus ganz NRW, um besinnliche Momente auf der Parkanlage zu erleben. Mehr als 100 Aussteller saßen in ihren Hütten und boten die ganze Bandbreite an Produkten. "Manche Aussteller sind uns seit zehn Jahren treu und auf die möchten wir auch nicht verzichten", sagt Hoffmann. Mit "seinem" Markt, der bereits sein Zehnjähriges feiert, ist er voll und ganz zufrieden, zieht eine positive Bilanz: "Die Besucherzahl ist ähnlich wie im Vorjahr und das ist gut so." Genau richtig, um stressfrei einzukaufen, oder einfach nur zu gucken. Ein Weihnachtsmarkt muss schließlich gemütlich sein. Dazu gehört auch Musik und die gabs live. Chöre verkündeten mit kräftiger Stimme die frohe Botschaft.

Besonders fröhlich sei es bei den Kinderchören zugegangen: "Da wurde geklatscht, gelacht und gehüpft", freut sich Moderatorin Birgit Janhsen, die von dem neuen Verständnis der Geburt Jesu begeistert ist. Wenn sie frei hat, dann schlendert auch sie an ihren Lieblingsständen vorbei. Dazu gehört zum Beispiel die Weihnachtsbäckerei vom Kinderhospizverein Olpe, hier durften die Kleinen fleißig backen und sich mit einem Kinderpunsch stärken.

Wer sich von allen Angeboten des Marktes überzeugen wollte, der sollte sich auch stärken, denn er muss einige Meter zurücklegen. Dieses Mal wurde der Markt sogar erweitert. Im hinteren Parkbereich boten die Aussteller Gartenobjekte an. "Eine Idee, die gut angenommen wurde", wie Hoffmann berichtet. Ideen hat er jetzt schon wieder fürs nächste Jahr. "Es gibt bereits Konzepte, aber da müssen wir noch drüber sprechen", verrät er. Man sei auf dem richtigen Weg.

Das bestätigte der Andrang, der auch am letzten Tag des Marktes an der Kasse herrschte. Niemand beschwerte sich über den Eintrittspreis von drei Euro - dafür gibt es einfach zu viel zu sehen. Zum Schluss war Hoffmann froh, dass nicht alles ganz weihnachtlich war: Sonne statt Schnee kam den Organisatoren sehr gelegen.

STEFANIE MÄNNCHEN

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