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Die Band Sacred Groove will Rock-Preis gewinnen

07.12.2010 | 18:28 Uhr
Die Band Sacred Groove will Rock-Preis gewinnen
Isabell Willenberg, Sängerin der Band Sacred Groove.

Kleve/Wiesbaden. Die Band Sacred Groove aus dem Kreis Kleve will in Wiesbaden den Deutschen Rock-und-Pop-Preis gewinnen. Im Proberaum in Goch hat sich die Band in den vergangenen Wochen öfter als sonst getroffen und für den großen Auftritt geübt.

So richtig viel haben sie nicht gemein. Die Deutschen Band-Veteranen Pur und Juli sind eher für ihre sanften Klänge aus dem Radio bekannt. Der Sound von Sacred Groove kommt härter daher.

Er setzt auf treibende Schlagzeugtakte, verzerrte Gitarren, sphärische Keyboard-Klänge und epischen Gesang. Ganz im Stile von Nightwish und Evanescence, die Anfang des neuen Jahrtausend ebenfalls mit stimmgewaltigen Sängerinnen ihren Durchbruch feierten.

Bundesweiter Nachwuchs-Wettbewerb

Und trotzdem wollen Sacred Groove am Freitag in die Fußstapfen von Pur und Juli treten. Sängerin Isabell Willenberg (Kleve), Gitarrist Dennis Meivogel (Bedburg-Hau), Schlagzeuger Stefan Deiners (Kervenheim), Keyboarder Jüppi Püllen (Straelen) und Bassist Chris Schlotfeldt (Sonsbeck) wollen am beim Deutschen Rock-und-Pop-Preis in Wiesbaden, einem bundesweiten Nachwuchswettbewerb, abräumen und durchstarten.

Sacred Groove.

Im Proberaum in Goch hat sich die Band in den vergangenen Wochen mehr als sonst getroffen und für den großen Auftritt geübt. Denn an Live-Erfahrung hapert es ein wenig, seit im Juni Sängerin Isabell neu eingestiegen ist. „Wir hatten bisher erst einen Auftritt“, sagt sie schmunzelnd, „der zweite wird nun der größte.“

In Wiesbaden treffen sich am Freitag mehr als 100 Bands, um in verschiedenen Kategorien die Sieger zu ermitteln. Sacred Groove treten zweimal an. In der Kategorie Hard’n’Heavy gibt’s den Song Needful Things, in der Kategorie Rock den Titel Waking Dreams. „In der ersten Rubrik treten wir gegen vier Konkurrenten an, in der zweiten gegen 13“, weiß Sängerin Isabell Willenberg. Von allem anderen lässt sie sich aber überraschen. „Die Kollegen haben sich schon über unsere Gegner informiert“, sagt sie, „ich lass mich nicht nervös machen.“

Erfahrungen sammeln

Weil es sich mit Auftrittsmöglichkeiten im Kreis Kleve in Grenzen hält, wollen Sacred Groove durch solche Wettbewerbe Erfahrung sammeln. Auch für das Emergenza-Festival im Underground in Köln am 29. Januar hat sich die Band schon angemeldet und plant auch einen Fanbus von Kevelaer aus. Aber so weit denkt man bei Sacred Groove, die bereits eine EP namens „Sacred Grove“ veröffentlicht haben, noch nicht. Die volle Konzentration gilt dem Auftritt in Wiesbaden am Freitagabend.

Piet Keusen



Kommentare
08.12.2010
09:46
Der zweite Auftritt wird der größte
von Rocking Peter | #1

Das ist ja mal ein Highlight das eine Band vom Niederrhein so weit gekommen ist! Ansonsten hört man ja hier am linken unteren Niederrhein nur Cover Musik, also Musiker mit null Kreativität und Ideen. Vielleicht ändert die Hochschule in Kleve ja was daran und man sieht bei der Nacht der Bands auch mal Bands wie diese, die eigene Ideen haben! Ich wünsche ihnen viel Glück in Wiesbaden!!!

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