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Lindenstraße verlegt das Allgäu ins Sauerland

16.06.2010 | 17:09 Uhr
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Lindenstraße verlegt das Allgäu ins Sauerland
Landbesitzer Baron von Fürstenberg, Bill Mockridge und Knut Hinz . Foto: Tim Cordes

Bruchhausen. Seit 25 Jahren flimmert die Lindestraße über die Mattscheibe. Doch auch nach mehr als 1250 Folgen gibt es noch Premieren. So wie in diesen Tagen, wo erstmals in der Geschichte der Serie Dreharbeiten im Sauerland stattfinden.

Der Himmel ist blau, die Sonne lacht. Besser könnten die Voraussetzungen für den Dreh nicht sein. Ein 20-köpfiges Team des WDR hat die Szenerie für Folge 1295 „Drama beim Drachenfliegen“ vorbereitet. Die ersten Aufnahmen sind im Kasten. Mittendrin die Hauptakteure. Bill Mockridge und Knut Hinz. Seit 1991 spielt Mockridge die Rolle des Erich Schiller. Eine lange Zeit, doch auch nach 19 Jahren alles andere als langweilig. „Es ist doch toll, wenn man eine Rolle so lange spielen kann. Im Theater spielt man eine Rolle und nach dem Stück ist es wieder vorbei. Hier hat man viel bessere Möglichkeiten den Charakter zu entwickeln. Man weiß anfangs nie, wie es endet. Das macht den Reiz dieser Serien aus“.

In der Folge will Mockridge in seiner Rolle den Liebslingswunsch des Spenders seines neuen Herzens erfüllen und einmal mit dem Drachen fliegen. Sein Freund Hajo Scholz soll alles mit einer Videokamera festhalten. Doch am Ende kommt alles anders.

Neun Minuten Lindenstraße werden in Bruchhausen produziert

Da die Serie in München spielt, mussten die Produzenten eine Umgebung suchen, die dem Allgäu ähnelt. „Wir haben eine Gegend gesucht, die das Archaische der Geschichte unterstreicht und auf dem Bildschrim wie Teile des Allgäus wirkt“, erklärt Regisseur Iain Dilthey. Noch bis 17. Juni dreht die Lindenstraßen-Crew in der freien Natur des Sauerlandes, und ist damit auch vom Wetter abhängig. Dilthey: „Wir müssen täglich vor Ort entscheiden, was möglich ist. Wir sind aber für alle Fälle gewappnet“. Dies gilt in erster Linie für die Flugszenen. Gestern machte ein starker Wind den Dreh dieser Szene unmöglich. Falls sich der Wind nicht ändert, muss das Team noch ein zweites Mal ins Sauerland reisen.

Insgesamt neun Minuten der Episode werden in Bruchhausen produziert. Für Mockridge und Hinz eine willkommene Abwechslung. „Es ist zwar eine weite Fahrt von Köln ins Sauerland, aber es ist eine großartige Landschaft. Es macht Spaß hier zu drehen“.

Ausgestrahlt wird die Episode aus dem Sauerland am 26. September um 18.50 Uhr.

Tim Cordes

Kommentare
20.06.2010
22:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

20.06.2010
22:34
Lindenstraße verlegt das Allgäu ins Sauerland
von beimerin | #2

@ Holger
Die Serie hat sich überhaupt nicht totgelaufen. Die Einschaltquoten sind weiterhin überdurchschnittlich. Von Quatsch oder Gebührenverschwendung kann also keine Rede sein. Und die Gehälter der Darsteller sind niedriger, als viele hier vielleicht vermuten würden.

17.06.2010
06:09
Wenn das Allgäu ins Sauerland verlegt wird
von Holger | #1

irgendwie hat sich diese Serie totgelaufen. Lasst Mutter Beimer in Frieden sterben . Stellt den Quatsch ein und verschwendet nicht weiter die Zwangsgebühren der Steuerzahler. Die Darsteller haben doch da einen Job auf Rentenbasis.

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2010-06-16 17:09
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