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Neue Schnittstelle: Hochsauerlandkreis richtet Wissens- und...

Ein Wirtschafts-Netzwerk rund um Mittelstand und Studenten flechten

08.01.2008 | 17:46 Uhr
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Ein Wirtschafts-Netzwerk rund um Mittelstand und Studenten flechten

Olsberg/HSK. (sf) Eine neue Schnittstelle im neuen Jahr will den Unternehmern die Stärken der Region zeigen - und zwar, indem diese aktiv mitarbeiten: Die Wirtschaftsförderung des HSK hat einen „Wissens- und TechnologieTransfer” eingerichte

"Wir brauchen eine pragmatische Angebotspalette", sagt Ralf Kersting, Geschäftsführer Olsberg Hermann Erverken GmbH - und alle nicken mit den Köpfen. Pragmatisch bedeutet für ihn und die anderen, dass konkret Hilfe gegeben wird bei konkreten Fragestellungen. Mit am Tisch sitzen heute im Olsberger Schulungsraum alle "Mitspieler" der heimischen Wirtschaft. Stellvertretend zwei weitere Unternehmensvertreter der Firmen BJB (Neheim) und Transfluid (Schmallenberg), Mitglieder der Kammern, der Rektor der Fachhochschule Südwestfalen, Landrat Dr. Karl Schneider.

Sie alle wollen mitarbeiten, indem sie zum einen Transfer-Ansprechpartner Michael Bison bei seinen Betriebsbesuchen mit Informationen bestücken. Auf der Internetseite www.knowhow-atlas.de können sie zum anderen den Unternehmen im Kreis mitteilen, was sie zu bieten haben. Oder auch, wie sie an Studenten und Auszubildende kommen. Und sie können konkrete Fragen stellen.

Die Transferstelel versteht sich außerdem als Netzwerk zwischen Theorie und Praxis. Ein Bus soll Studenten der Fachhochschule Südwestfalen, aber auch zum Beispiel aus Aachen beid er HSK-Studententour die Region schmackhaft machen. Denn, das betont einer der Unternehmer, die mittelständischen Betriebe im HSK bieten jungen Fachkräften etwas, das die Großen nicht mehr so für sich beanspruchen können: eine familiäre Führung und damit Kontinuität und einen sicheren Arbeitsplatz. Prof. Dr. Jörg Liese, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen betonte: "Wir haben einen sehr lebendigen Mittelstand. Nutzen Sie die sehr lebendige Studentenschaft."

Damit es auch in Zukunft so bleibt, brauchen die Betriebe wiederum junge Leute, die ihnen innovative Ideen bringen.

Und so ist der Wissens- und TechnologieTransfer ein Vermittler rund um Geben und Nehmen von allen Seiten. Es ist mehr als ein Vorsatz, sondern eine neue Chance im neuen Jahr, Potenzial in der Region zu behalten und vielleicht sogar neues zu bekommen. "Ein Prozess hat begonnen", schließt Landrat Dr. Karl Schneider.

Alle Details und Informationen auf: www.transfer-hsk.de.

Sonja FUNKE

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