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Kommunalwahl 2009

Bürgermeister Reuter tritt nicht mehr an / Lösung für Krankenhaus

28.08.2008 | 18:47 Uhr
Bürgermeister Reuter tritt nicht mehr an / Lösung für Krankenhaus

Olsberg. Bürgermeister Elmar Reuter wird bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht mehr für den Chefsessel im Rathaus kandidieren

Olsberg. Bürgermeister Elmar Reuter wird bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht mehr für den Chefsessel im Rathaus kandidieren. Das gab er gestern Abend in der Ratssitzung bekannt. „Falls ich erneut antreten und gewählt würde, wäre ich nach der Reform der Gemeindeordnung fast bis zu meinem 69. Lebensjahr im Amt. Das hat mich und meine Familie angesichts der hohen beruflichen Belastungen sehr nachdenklich gemacht. Zumal, wenn man, wie ich, das Amt über fast drei Jahrzehnte mit ganzer Kraft engagiert wahrgenommen hat.” Reuter ist der dienstälteste Rathauschef im Altkreis und blickt auf ein über 46-jähriges Arbeitsleben zurück. Er sei von vielen Weggefährten und Bürgern gebeten worden, doch noch einmal ins Rennen zu gehen. Seine persönlichen Erwägungen hätten allerdings nach reiflicher Überlegung überwogen. Angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen und zahlreicher Projekte (Bahnhof, Aqua, Ortsumgehung) könne er ruhigen Gewissens sagen, dass die Stadt auf einem zukunftsorientierten Weg sei. Zusammen mit einem engagierten Rathaus-Team ergebe das gute Startbedingungen für einen Nachfolger. Er selbst werde sich nicht aufs Altenteil zurückziehen, sondern Wissen, Können und Kontakte bei einem „reduzierten professionellen Engagement” weiter einbringen.

Neuigkeiten gibt es zu einem Großprojekt in Olsberg: Die Phönix-Gruppe, eine Tochter der Korian-Groupe, zu der die Klinik am Stein und das Erikaneum gehören, will am Standort des alten Brüderkrankenhauses eine geriatrische Einrichtung mit 160 Betten unterbringen. Das teilte Olsbergs Bürgermeister Elmar Reuter gestern Abend während einer Ratssitzung mit. Fachleute der Phönix-Gruppe hätten die Bausubstanz bereits untersucht und seien zu dem Schluss gekommen, dass sich das Gebäude mit Therapiebereich und angeschlossener Kapelle für einen möglichen Umbau sehr gut eigne. Verhandlungen mit dem Eigentümer - die kath. Pfarrgemeinde St. Nikolaus - stehen noch aus. Die Pfarrgemeinde ist aber bereits in die Gespräche zwischen Stadt und Klinik eingebunden worden.

Redaktion



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