SAB in Aue profitiert von Fördergeldern
13.03.2010 | 07:00 Uhr 2010-03-13T07:00:00+0100Aue. Als sein damaliger Arbeitgeber Konkurs anmelden musste, gründete Heinrich Fischer 1982 die Firma SAB-Sägewerksanlagen in Aue und übernahm den Service und die Produktion von Ersatzteilen von Mabo-Anlagen.
Daraus hat sich kontinuierlich der Maschinenbau entwickelt. SAB baut Sägewerksanlagen für die Rundholzverarbeitung und exportiert davon 90 Prozent, überwiegend nach Russland und Osteuropa.
Fünf Auszubildende
Das Familienunternehmen beschäftigt zurzeit 32 Mitarbeiter und bildet 5 junge Menschen als technische Zeichner, Industriemechaniker und Zerspanungstechniker aus. Dafür erhält SAB Unterstützung für die „Betriebliche Ausbildung im Verbund“ durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).
„Ich finde es wichtig, dass nicht nur große Institutionen gefördert werden, sondern auch der Mittelstand, der ja in unserer Region viele Ausbildungsplätze anbietet”, betonte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, der zusammen mit der Landtagsabgeordneten Monika Brunert-Jetter die Firma besuchte, um mit Firmengründer Heinrich Fischer seine Erfahrungen mit dem ESF zu besprechen.
Einig waren sich beide mit Heinrich Fischer, dass der ESF ein hilfreiches Instrument sei, um Firmen und Institutionen zu unterstützen und Menschen weiter zu qualifizieren. „Das Engagement und die Bereitschaft, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten junge Menschen auszubilden, ist von elementarer Bedeutung”, stellte Monika Brunert-Jetter abschließend fest.
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