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Bauphase an der L 553

Aue-Wingeshausen im Notfall versorgt

01.12.2009 | 11:52 Uhr
Aue-Wingeshausen im Notfall versorgt

Aue. Sachlich und fundiert informierten am Montagabend im Bürgerhaus Aue Vertreter des Landesbetriebs Straßen sowie des Kreises über die ab 4. Januar eingerichtete Baustelle und die vier Wochen später beginnende Vollsperrung der L 553 zwischen Berghausen und Aue.

Den mehr als 170 interessierten Bürgern sagten Landrat Paul Breuer und Dezernent Henning Setzer das Wichtigste zum Schluss: Die Notfall-Versorgung des Bereiches Aue-Wingeshausen und Müsse wird durch den Erndtebrücker Rettungswagen erfolgen. In den Wintermonaten ist sie sogar durch die Präsenz eines Rettungswagens mitsamt eines Rettungsassistenten vor Ort gesichert.

Niedergelassener Arzt im Notdienstplan

Obendrein, so der Landrat, werde der in Aue niedergelassene Arzt Dr. Röhrig vertraglich verpflichtet, am Notarztdienst teilzunehmen. Dazu habe er sich schon bereit erklärt, sagte Henning Setzer. „Und wenn er selbst nicht da ist, muss er für Ersatz sorgen”, machte Paul Breuer deutlich. Außerdem stünden noch Verhandlungen, etwa auch mit dem DRK vor Ort, aus. Der Kreis werde mit dem so genannten „First Responder-System” seiner Pflicht auf jeden Fall nachkommen.

Mit diesen Aussagen waren wohl die meisten Anwesenden zufrieden, war doch im Vorfeld ihre größte Sorge, dass während der Bauphase bis 29. Oktober 2010 Rettung im Notfall zu spät kommen könnte.

Thomas Frank (Westfalenbus) und Helmut Rameil (Zweckverband Personennahverkehr) berichteten, dass die Planungen für die Umleitung des Schülerfahrverkehrs stehen. „Ohne Umzusteigen fahren die Kinder von Wingeshausen bis vor ihre Schule”, sagte Rameil. Es mache keinen Sinn, sie mit dem Bus an den Zug zu bringen, um sie dann in Berleburg wieder mit dem selben Bus abzuholen.

"Wittgensteiner sind keine Zug-Freaks"

Ob Bedarf an zusätzlichen Zügen, insbesondere in den Abendstunden, besteht, soll nach entsprechenden Anfragen aus der Versammlung noch geklärt werden, versprach der Landrat. Er ermunterte die Aue-Wingeshäuser, Müsser und Berghäuser: „Regt euch jetzt doch nicht auf, es wird sich bestimmt alles regeln lassen”. Dass sich tatsächlich der Einsatz späterer Züge von Berleburg nach Aue rechnen, bezweifelte der Landrat allerdings: „Ich weiß, die Wittgensteiner sind alles andere als Zug-Freaks.”

Christoph Vetter


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