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Automotive-Center Südwestfalen

Pläne für ACS sollen in vier Wochen stehen

15.02.2010 | 13:21 Uhr

Attendorn. Die Agiplan GmbH aus Mühlheim ist damit beauftragt worden, ein Geschäftsmodell für das geplante Automotive-Center Südwestfalen (ACS) in Attendorn zu entwerfen und damit Antworten auf alle die Fragen zu geben, die derzeit noch offen sind.

Und das sind nicht wenige:

Wer soll Träger des ACS werden, wer mietet oder kauft die Hallen, wer bestimmt die Ausrichtung? Nur drei von einer Vielzahl offener Fragen, die aber schnellsten beantwortet werden sollen, denn eine Realisierung des Automotive-Centers scheint nur im Zusammenhang mit den Fördermitteln aus der Regionale 2013 realistisch.

Landrat Frank Beckehoff hatte zu Beginn des Jahres die Hoffnung geäußert, das Vorhaben noch bis zum Sommer zur Projektreife zu entwickeln. Denn Tempo tut not: In und um Lippstadt werden ebenfalls Bemühungen um ein Automotive-Center vorangetrieben, das allerdings den Schwerpunkt Fahrzeugelektronik haben soll.

Fest steht:

Über die Regionale wird sich nur eine Einrichtung fördern lassen. Agiplan wird also auch über eine Verknüpfung der beiden Forschungsschwerpunkte Blech (Südwestfalen) und Fahrzeugelektronik (Lippstadt) Gedanken machen müssen.

Agiplan ist ein Unternehmen, das sich mit Planung und Beratung in den Bereichen Produktion, Logistik und Projektmanagement beschäftigt. Die Referenzliste ist lang. Die Mühlheimer haben weltweit mit führenden Unternehmnen zusammengearbeitet. Ihnen wird zugetraut innerhalb von vier Wochen ein Geschäftsmodell für das ACS zu entwickeln.

Gunnar Steinbach

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