IMW startet Umfrage
02.03.2010 | 12:22 Uhr 2010-03-02T12:22:00+0100Menden. Der Initiativkreis Mendener Wirtschaft (IMW) will seine Mitglieder zum Ausbau der Autobahn A 46 befragen. Da das Thema in den vergangenen Wochen die öffentliche Diskussion bestimme, will der IMW nun eine Stellungnahme abgeben.
Für diese Stellungnahme sei das Meinungsbild der Mitglieder maßgeblich, teilte der IMW mit. Auf der Website des Initiativkreises steht eine detaillierte Skizze der geplanten Autobahntrasse auf Mendener Gebiet sowie der Fragebogen zum Herunterladen bereit.
Die Mitglieder werden gebeten, den Fragebogen bis Mittwoch, 10. März, ausgefüllt zurückzusenden, da sich Vorstand und Beirat kurz danach zu einer Klausurtagung treffen werden. Der IMW garantiert eine anonyme Behandlung der Antworten.
Die geplante Autobahn erreicht das Mendener Stadtgebiet südlich der Waldemei und führt durch einen tiefen Einschnitt durch den Hausberg und führt in einem Tunnel unter dem Gewerbegebiet Horlecke zur Arche Noah. Nordwestlich von Wimbern kreuzt die Autobahn die Bundesstraße 7 und verlässt das Mendener Stadtgebiet.
11:23
Ich denke der Groschen ist gefallen.
Einen schönen Tag noch.
23:02
Man darf in dieser Diskussion nicht zwei Dinge miteinander vermischen, die nichts miteinander zu tun haben: A46 und Bräukerweg/Werler Straße.
Die Staus auf Mendener Stadtstraßen werden nicht von außen herein getragen, sondern durch schlechtes, innerstädtisches Verkehrsmanagement erzeugt. Die Verkehrsströme sind so mäßig, dass sie bei Ersatz der Ampeln durch Kreisel bereits weitgehend verstetigt und verlangsamt würden. Dadurch würde der Stop-and-Go-Verkehr der Gegenwart beseitigt, was gleichzeitig zu einer erheblich verringerten, gefühlten Verkehrslast führen würde.
Die A46 hingegen würde sehr rasch fremden Verkehr in die Mendener Gemarkung holen, der diese bis jetzt weiträumig umfährt.
Die einzigen Bereiche, die vom Weiterbau profitieren könnten, sind die großen Kreuze am Ostrand des Ruhrgebietes.
Daran ändert auch das senile Gewäsch von Iserlohner Wirtschaftsführern nichts.
21:40
@#15 ichhier:
Wenn doch die AK Westhofen, DO-UN, Kamen etc. das Problem sind, sollte man die und die zugehörigen Autobahnen ausbauen. Das ist einfacher und landschaftsschonender (und stieße auf weniger Widerstand) als die ganz neue A46-Trasse durch empfindliche Gegenden.
Noch besser hilft ein Neu- oder Ausbau der Schiene in den betreffenden Verkehrskorridoren.
Zeit im Auto ist tatsächlich vergeudete Lebens-, Arbeits- bzw. Frei-zeit.Das liegt aber nicht nur an Staus, sondern am Autofahren(müssen) an sich. In Bus und (noch mehr) Bahn lässt sich die Zeit viel besser nutzen, fürs Geschäft (Laptop im ICE) oder für sich.
15:15
@18
irgendwie widersprechen Sie sich gerade selber und so kann ich ihnen nicht mehr folgen.
Nur eines noch, dann ist dieses Thema erst mal durch.
PKW sind immer preiswerter geworden und die Zusammenarbeit unter den Konzernen wird immer mehr zum Standard.
Von der Bodengruppe bis zum Motor ist längst nicht mehr das verbaut was der Typenaufkleber vermuten lässt.
Wenn der E-PKW für die Masse kommt wird er anfangs teuer sein, keine Frage, aber im 30Jahren werden das Probleme sein die uns ähnlich belasten wie heute die Verkaufseinstellung des VW Käfer vor gut 30Jahren.
10:11
@ 13 von ichhier
@ 16 von ichhier
Sie sind ganz schön diskussionsfreudig und bilden sich ihre Meinung. Das finde ich gut. Genauso steht es jedem anderen auch zu. Deshalb ist keine Meinung grundsätzlich falsch.
Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist anscheinend folgender.
Sie wollen jeden Tag 100 km zur Arbeit fahren, Hin- und Rückweg insgesamt 200 km, dafür 2 Stunden im Auto sitzen, und 9 - 10 Stunden Arbeiten. Am Wochenende fahren sie direkt nach der Arbeit mir ihrem Auto an die Nord- oder Ostsee in ihr Ferienhaus. Dabei verbringen sie auch wieder für Hin- und Rückweg ca. 8 - 10 Stunden im Auto, alles ohne Stau.
Fazit: Sie verbringen im Jahr ca. 1000 Stunden oder 41 Tage im Auto und auf Autobahnen.
So wollen nur nicht alle Menschen leben. Ich zumindest nicht. Die 1000 Stunden verbringe ich lieber mit meiner Familie. Und ob ihr Szenario dem einer alternden, schrumpfenden Bevölkerung entspricht, wag ich aus eigener Erfahrung zu bezweifeln.
Überigens eins noch zu ihrer Feststellung, dass die Stromkosten im Verhältnis zu den anderen Mobilitätkosten gering bleiben werden.
Ein Liter Benzin hat eine Energiedichte von 8,9 kwh/Liter. Die gleiche Energiemenge durch Strom zu decken kostet heute ca. 2,- Euro!!! Nur durch die Mineralölsteuer (0,78 Euro / Liter inkl. Mwst.) und den Wirkungsgradunterschied Ottomotor - Elektromotor ist die Energiebeschaffung für einen Elektromobil (gleicher Komfort) günstiger.
Durch Elektromobile ist eine ein deutliche Verteuerung der Mobilität zu erwarten wie:
Höhere Ausgaben für die Automobile (Batterien, neue Technik, etc.), Energiebeschaffung und Einführung neuer Steuern z.B. Maut zum Ausgleich der Mineralölsteuer.
Deutlich steigende Preise werden somit auch zu einem begrenzenden Faktor für Mobilität!!!
Es gibt Möglichkeiten, die das Verkehrsaufkommen ansteigen ließe. Dazu sind technische Neuerungen notwendig, die ein Fallen der relativen Mobilitätkosten mit sich bringen, das sehe ich zur Zeit nicht. Gleichzeitig ist ein Ansteigen der Reisegschwindigkeit notwendig, dem auch natürliche Grenzen gesetzt sind, wie dem Tunnelblick.
Wer bei der demografischen Entwicklung immer noch 300 Millionen Euro für die Autobahn ausgeben möchte, die dann 2020 fertiggestellt werden könnte, sollte zumindest sagen wie das finanziert werden soll! Da haben sie, von ichhier, ja nun auch noch keine Antwort darauf gegeben!
Die Griechen oder Goldmann Sachs sollte man da ja nicht unbedingt als Vorbild nehmen :-)
00:40
sorry,
Hellsehen, nicht Heilsehen.
00:39
Einer geht noch ;)
Heilsehen kann niemand, stimmt.
Aber 1+1 zusammen zählen!?
Der PKW der Zukunft wird mit E-Antrieb fahren, das ist ein Fakt da bereits alle Weichen gestellt sind.
Jetzt kann sich jeder überlegen was heute eine 500Km Fahrt im PKW kostet und was sie mit einem E-Auto in 30 Jahren kosten wird.
Selbst wenn der Strompreis explodiert werden die Energiekosten uns nicht halb so viel Kopfschmerzen bereiten wie die künftig zu bezahlende Maut.
Die Maut ist es die uns künftig am Ort binden wird, denn sonst werden wir Mendener jedes Wochenende einen anderen Strand aufsuchen und problemlos 100Km täglich zur Arbeit pendeln.
00:23
@14
Zitat; ***...die letzten 40 Jahre zeigt ja...keine Katastrophen für Wirtschaft und Gesellschaft ...eingetreten sind**
Sie sollten mal über Ihren Tellerrand sehen.
Ich wünsche mir nur 1/100Ct. für jeden Euro der durch einen durch Überlastung bedingten Stau am AK-Kamen, AK-Unna, AK-Westhofen und AK-Schwerte in den letzten 40 Jahren durch den Auspuff gejagt wurde.
Mit dem Geld kaufe ich die Stadt Menden Schuldenfrei und Lebe gefolgt von meinen Kindern und Kindeskindern im Luxus.
Von der im Stau vernichteten (Arbeits-)Wirtschaftskraft habe ich noch gar nicht gesprochen, aber wer will schon im Gold ertrinken?
22:14
@ #8, 12-13
Hellsehen kann niemand.
Aber es spielt auch keine so große Rolle für die A46-Frage.
Falls der Verkehr bzw. Verkehrsbedarf weiter hemmungslos wächst, muss zum Ausgleich der Umweltbelastungen, des Landschafts- , Energie- und Rohstoffverbrauchs vermehrt auf ÖPNV, Schiene usw gesetzt werden, was sich dann wegen der Massenmobilität von Mensch und Gütern auch gleichzeitig besser rentiert.
Falls der Verkehr schrumpft, reichen die bisherigen Straßen (in unserer sehr gut erschlossenen Gegend sowieso).
Falls der Autoverkehr mengenmäßig in etwa so bleibt, aber im Antrieb etc. umweltverträglicher wird, dann sind die Belastungen in den Ortsdurchfahrten geringer, so dass ebenfalls keine zusätzlichen Autobahnen oder Umfahrungen nötig sind.
Also egal wie die Zukunft aussieht, es ist immer unnötig bis falsch, die A46 zu bauen.
Auch der Rückblick auf die letzten 40 Jahre zeigt ja, dass auch ohne diesen Lückenschluss keine Katastrophen für Wirtschaft und Gesellschaft bei uns oder in Deutschland, Europa oder der Welt eingetreten sind.
Spätestens mit den Verkehrsprojekten zur Deutschen Einheit war der Bedarf an Fernstraßen in Deutschland gedeckt.
Was jetzt ansteht, sind Erhalt und Optimierung der vorhandenen Straßen sowie bessere Verknüpfung mit den anderen Verkehrsarten. Das ist die Aufgabe der Zukunft, nicht mehr die Fortsetzung der aus den 50er/60er/70ern des letzten Jahrhunderts stammenden und überholten Wir-bauen-dem-wachsenden-Autoverkehr-immer-neue-Straßen-hinterher-bis-die-auch-wieder-voll-sind-und-sich-die-Verkehrsspirale-endlos-so-weiter-dreht-egal-wie-viel-Landschaft-noch-asphaltiert-und-zerstückelt-wird-Politik.
21:05
@12
Eine Interpretation der Daten ist allerdings schwierig, genaues Lesen und diese Informationen Sinngemäß wieder zu geben scheinbar auch.
Sie vergaßen? von Topp den Satz
Ob es sich dabei tatsächlich um eine Sättigung handelt, oder beispielsweise der Wirtschaftsentwicklung mit hoher Arbeitslosigkeit geschuldet ist, muss offen bleiben.
Ein Topp Ergebnis gibt es nicht!
Er stellt nur verschiedene Möglichkeiten in den Raum und Sie haben sich eine Ihnen passende ausgesucht und die ihnen liebsten Teile davon hier eingestellt.
Der Topp Text aus ´04
http://www.fluesse-verbinden.net/download/topp_text.pdf
Das auf kein Bärenfell und somit ist der Brummbär für mich raus