Festzug-Unglück: Technisches Gutachten liegt vor
11.11.2009 | 22:10 Uhr 2009-11-11T22:10:00+0100
Menden. Fortschritt im Fall des Schützenfestzugs-Unglücks: Wie die zuständige Staatsanwältin Dr. Müller-Steinhauer am Mittwoch erläuterte, liegt das technische Gutachten mittlerweile vor.
Über den Inhalt bewahrt die Staatsanwaltschaft allerdings noch Stillschweigen, weil das Gutachten erst am Mittwoch an den Verteidiger des Unfallfahrers geschickt wurde.
Warten auf das medizinische Gutachten
Weiterhin wartet die Staatsanwaltschaft Arnsberg auf das medizinische Gutachten. „Das wird sich wohl auch noch hinziehen”, erklärte Dr. Müller-Steinhauer. Denn laut Auskunft seines Verteidigers fühle sich der 79-Jährige derzeit nicht in der Lage, sich untersuchen zu lassen.
Fahrer sollte Mittwoch untersucht werden
Und wie geht es nun weiter? Eigentlich sollte der Rentner am Mittwoch gesundheitlich untersucht werden. Eine gewisse „Schonfrist” räumt die Staatsanwaltschaft dem Unfallverursacher noch ein. Kann der Arzt, der das medizinische Gutachten erstellen soll, den Fahrer weiterhin nicht untersuchen, wird der Amtsarzt eingeschaltet.
15:44
Wohin führt das alles hier im Internet?
Moderner Pranger?
Was nützt es sich über eine Tragödie und über das Verhalten anderer Menschen aufzuregen?
Was ändert ihr?
GAR NICHTS!!!
Allen Beteiligten mussten großes Leid erfahren.
Es wird nie mehr so sein, wie es mal wahr.
Hört auf darüber zu Spekulieren, Mutmaßungen anzustellen.
Es ist grausam genug.
Alle Beteiligten stehen morgens mit diesem ohnmächtigen Gefühl des Chaos auf und abends nehmen sie es mit ins Bett.
Schlaflose unruhige Nächte!!!!!!
Die Gedanken sind überflutet mit sehr vielen negativen Impulsen.
Hört auf mit diesem moderen Pranger!!!
Ich würde mir wünschen, dass alle mal ein wenig darüber nachdenken, was sie mit ihren Äußerungen bewirken.
18:01
@26
Die Versicherung hat ihren Haken: wenn grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachgewiesen werden, wird die Versicherung natürlich an die Opfer zahlen. Allerdings wird sie den Fahrer in Regress nehmen und an den Kosten beteiligen. Nach allem, was man aus der Ferne über den Hergang des Unfalls wissen kann, liegt diese Befürchtung nahe. Der Fahrer muss also damit rechnen, dass er sein Haus und einen Teil seiner Rente in die Finanzierung seiner Unfallschulden wird hineinstecken müssen. Es gibt zwar eine Obergrenze, aber bis dahin muss er sich strecken.
22:43
Keine Angst auch ich kenne den Fahrer, auch seinen derzeitigen Aufenthaltsort, ich kann mir sogar erklären warum das alles so lange dauert, s.o.
In diesem Sinn kann es sein das sich niemand bewegt und so nur verwechseln mit Gas/Bremse als Unfallursache übrig bleibt.
Ein Unfall wie er jedem passieren kann, dafür ist man versichert.
13:02
@24
Es ist eine Annahme, die sich auf die Hoffnung stützt, dass alle vom Gesetz gleich behandelt werden.
Man wird prüfen, ob technisches Versagen, Fahrlässigkeit, billigende Inkaufnahme oder Vorsatz ursächlich beteiligt waren. Danach wird man ihn entweder wegen fahrlässiger Tötung, wegen Totschlags oder wegen Mordes verurteilen. (Eine Variante wäre noch die Körperverletzung mit Todesfolge.)
Schließlich wird er mit seinem Hab und Gut für die wirtschaftlichen Folgen eintreten und möglicherweise eine Serie von Zivilprozessen über sich ergehen lassen müssen.
Der Lauf der Dinge ist in aller Regel so einfach und vorhersehbar, gelegentliche Überraschungen nicht ausgeschlossen.
Es ist übrigens mehr in der Öffentlichkeit bekannt, als Sie denken, wie z.B. der Name des Fahrers.
23:24
@23
Worauf begründen Sie ihr Urteil das der Unglücksfahrer nicht mit Nachsicht rechnen kann?
Soweit mir bekannt ist ist nichts öffentlich bekannt.
Kann es sein das auch Sie nur ihre Wünsche nieder schreiben, so wie alle? ;)
16:51
Was für eine Aufregung! Der Amtsarzt wird ggf. der Sache ein Ende setzen, auch ohne dass hier - richtig! - eine Lynchstimmung erzeugt wird, die sich dann noch gegen jeden richtet, der Halt! sagt.
Lasst dem Rechtsstaat seinen Lauf. Der wirds schon richten. Der Unglücksfahrer kann sicher nicht mit Nachsicht rechnen.
16:38
Zusatz: Vorsicht mit der Diffamierung des Rechtsstaates! Das haben wir alles schon mal gehabt. Und die Aushöhlung desselben trifft dann am Ende auch einen selbst. Überraschung!
16:36
Taffys Verweis gegen diejenigen, die gegen rechtsstaatliche Verfahrensweisen hetzen, weil sie ihnen nicht in den Kram passen, scheint wohl die richtigen Nerven getroffen zu haben. Anders ist das Geschrei derjenigen nicht zu erklären, die gegen jeden hetzen, der zur Besonnenheit mahnt.
@ SchimmiMenden und IPLogger
Sollte man außer dem Unglücksfahrer nicht auch gleich Ruhrik mitlynchen? Oder ist es nicht das, was Sie wollen?
12:31
So ist es IPLogger, wer meint andere Menschen schon allein aufgrund ihrer Rechtschreibung von Oben herab behandeln zu können, ist eigentlich nicht mal den Traffic wert der hier entsteht, geschweige denn die Zeit sich darüber aufzuregen, dennoch kommt man nicht umhin solch selbstherrliche Mitbürger auf Ihr Fehlverhalten hinzuweisen, was jedoch an ihm abzuprallen scheint, denn derartig abgehobene sind ja über allem erhaben!
@ruhrik woher nehmen Sie eigentlich Ihr Wissen das deutsch die Muttersprache von toni81 ist?
schonmal etwas von Legasthenie und ähnlichem gehört? Obwohl mir nun nichts ferner liegt als dies jemandem zu unterstellen, ich möchte nur deutlich machen das Rechtschreibung und Intellegenz nicht in allen Fällen von einander abhängig sind, sondern auch von Faktoren wie der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung zu tun haben können!
und wenn Sie schon vom Tonfall anderer sprechen, so lassen Sie sich gesagt sein, das Sie es waren der als erstes persönlich und herabsetzend wurde!
11:47
Derartig überheblich agierende Pseudo-Intellektuelle wie Ruhrik sollten uns allen am Allerwertesten vorbei gehen, durch seine Herabsetzung anderer stellt er sich selbst auf die unterste Stufe der Spezies Mensch!
Wer meint etwas besseres zu sein als andere ist es nicht würdig sich weiter mit ihm auseinanderzusetzen!