Erste Proteste gegen drohende Mendener Sparwelle
20.03.2010 | 13:00 Uhr 2010-03-20T13:00:00+0100Menden. Jetzt formiert sich erster Protest gegen die drohende Sparwelle in Menden: Am kommenden Mittwoch wollen Elternvertreter vor dem Rathaus gegen die Streichung der Beitragsfreiheit für kinderreiche Familien in Kindergärten demonstrieren.
Am Mittwoch um 17 Uhr tagt der Kinder- und Jugendhilfeausschuss im Ratssaal. Bereits um 16.30 Uhr wollen sich die Elternvertreter mit ihren Kindern vor dem Rathaus treffen, um zu protestieren. Initiator ist der Elternbeirat des Evangelischen Paul-Gerhardt-Kindergartens Platte Heide, der inzwischen auch alle anderen Elternbeiräte der Mendener Kindergärten kontaktiert hat.
Art und Weise ärgert
Dabei geht es dem Elternbeirat des Paul-Gerhardt-Kindergartens gar nicht darum, sich generell gegen Einsparungen oder Veränderungen zu sperren. Die Art und Weise, wie dies angegangen wird, verärgert die Eltern aber, so die Vorsitzende Nicole Rüß: „Die Beitragsfreiheit ab dem dritten Kind ist noch in einem Brief vom 19. November beworben worden, der in den Kindergärten ausgehängt werden sollte. War da nicht irgendwie schon zu ahnen, dass Menden unter Geldnot leidet?”
Familien ein Gesicht geben
Diese Rolle rückwärts wolle man nicht einfach hinnehmen — vor allem auch, um weiteren Einschnitten vorzubeugen: „Was kommt als nächstes?”, fragt Nicole Rüß. „Welche Zuschüsse werden danach gestrichen? Was passiert, wenn wir diese Abstimmung stillschweigend hinnehmen?” Deshalb wolle man dem Protest jetzt ein Gesicht geben: „Die Politik soll uns nicht nur als Zahlen auf dem Papier sehen und bei den Kindergärten sparen.”
12:45
Falsch, ganz falsch! Herr Fleige und Konsorten favorisieren das Geld rauswerfen anstatt für Schulen, Kindergärten,... eher für so überaus nützliche, und für alle Bürger wichtige, Dinge wie SEHCONTAINER auf der Gartenschau!!!
18:27
Warum soll überhaupt das Geld erhöht werden ?
Lieber 500.000 Euro für Blödsinn ausgeben als für die Weiterentwicklung unserer Kinder. Wofür brauchen wir einen noch platteren Rathausvorplatz, wenn das Geld besser angelegt wäre in Fortbildung der KindergärtnerInnen oder der Ausrüstung der Kindergärten. Das Berufskolleg oder die anderen Schulen ( wo die Zusammenlegung schon fast feststeht )brauchen nichts mehr.