Bahnhofs-Abriss verzögert sich
19.03.2010 | 10:53 Uhr 2010-03-19T10:53:00+0100
Menden. Der Bahnhofs-Abriss wird sich wohl ein wenig verzögern . Ob das marode Gebäude bereits zum Landesgartenschau-Start am 17. April verschwunden sein wird, ist damit offen.
Im Grundsatz sind sich zwar Stadt und die Albert-Erbengemeinschaft weiter einig, doch derzeit müssen noch Details in die Verträge eingearbeitet werden.
Konkret geht es um Sicherheiten, die der Rat eingefordert hat: Die Stadt Menden wird im Voraus die Pacht für den geplanten Bezahl-Parkplatz auf dem Bahnhofsgelände an die Albert-Erben zahlen, die damit den Abriss finanzieren wollen. Nun soll aber eine Bürgschaft in die Verträge, die sicherstellt, dass die Stadt die anteilige Pacht zurückbekommt, sollte der Pachtvertrag früher von Seiten der Albert-Erbengemeinschaft beendet werden. Etwa durch einen neuen Investor oder im ungünstigsten Fall durch Insolvenz. Der Abriss an sich ist weiter unstrittig, die Abrissgenehmigung ist auch schon beantragt worden.
12:13
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19:15
Es ist keineswegs so, dass die Eigentümer verprellt wurden. Der Bahnhof wurde seinerzeit verkauft an eine Familie, die glaubte, mit einem städtebaulichen Kernstück der Stadt nach Gutsherrenart umgehen zu können.
Es wurde nicht danach gefragt, was der Stadt gut tut, sondern nur danach, was Investoren eventuell denn nun haben möchten, um auf Gedeih und Verderb Gewinnmaximierung betreiben zu können. Wer wurde also verprellt?
In Menden sind jedoch die Zeiten vorbei, in denen sich die Menschen einfach nur in das fügten, was von oben her verordnet wurde.
14:56
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05:04
Das war also das Projekt was zur Chefsache gemacht wurde! Mehr raus gekommen als bei den anderen Versuchen vorher ist jetzt wohl auch nicht außer das wieder viel Wirbel gemacht wurde was man erreicht hat ! Leider wieder nur erzählungen. Mendens Märchenstunde, das war zu erwarten !
20:41
Der Bahnhof hat eine Chance verdient. Die Baumasse ist solide und erhaltenswürdig, bis auf die Asbestverkleidung. Die würde einen Abriss ohnehin zu einem finanziellen Abenteuer machen (Einrüstung, Luftabsaugung, Sicherheitskleidung, Atemschutz, Sonderabfallentsorgung usw.).
Die Eigentümer haben 10 Jahre die Chance gehabt, sich konstruktiv mit dem Thema zu befassen und den Bahnhof zu gestalten. Jetzt sollte man langsam daran denken, die Leute aus diesem Problem herauszunehmen und zu enteignen, damit endlich ein städtebaulich und denkmalschützerisch sinnvoller Prozess in Gang kommen kann.
Hier muss ein Meilenstein gesetzt werden, der auf die Verkehrsentwicklung für die kommenden 30 Jahre ebenfalls eine positive Wirkung hat.
17:33
Nichts, aber gar nichts anderes war zu erwarten!
17:28
Erstmal wird der Bahnhof am Wochenende nochmal von einigen Bahnhofsliebhabern mit einer Menschenkette umzingelt, um symbolisch für dessen Erhalt zu demonstrieren. Viel Spaß!
16:20
@7 Das sehe ich nicht so !! Alles scheint ganz normales Geplänkel zu sein das man später sagen kann ja aber ich habe ja damals mal gesagt........ Hier wird nur durch das öffentlich machen in der Zeitung der Druck auf die anderen übertragen damit man später mit blütenreiner weste da steht. Ausserdem kann man das nachvollziehen ich würde mich da auch absichern nicht das man den die ganze Kohle gibt und dann sagen so jetzt haben wir Herrn Breuer wieder ausgegraben und der baut jetzt Ha Ha !!!!
Glückauf Menden
16:05
@6
Ich bin zwar kein Freund von unserem Forentroll, aber hier hat er ausnahmsweise mal Recht.
Der Bahnhof wird auch in ewigen Zeiten noch stehen.
16:03
@SozialesGewissen,
Gerade wer ständig immer sagt ich habe keine Zeit für sowas und die Politik in Menden ist...... der gehört garantiert einer Partei an und ich würde wetten die ist gelb !!!!Die ganze Schreibweise kommt mir irgend wie bekannt vor.
Glück auf