Am Boden liegenden Mann zusammengetreten
14.12.2009 | 07:35 Uhr 2009-12-14T07:35:00+0100Menden. Heutzutage ist häufig von Zivilcourage die Rede. Doch als ein 28-Jähriger Samstagnacht mitten in der Stadt zusammengeschlagen wurde, mangelte es an Zivilcourage. Das prangert die Partnerin des 28-Jährigen an, die alles hilflos mitansehen musste.
„Dabei standen zwei Taxis direkt in der Nähe”, ist die junge Frau auch am Tag nach der unfassbaren Tat, die in der Bahnhofstraße passierte, noch verzweifelt. „Die hätten doch etwas tun können.” Es war kurz vor 4 Uhr, als sie ihren Lebensgefährten mit dem Auto von einer Weihnachtsfeier abholen wollte. Er war schon beinahe am Auto, als ein anderes Pärchen vorbeiging. „Der Mann fragte mich, warum ich hier mit dem Auto stehe”, erinnert sich die Freundin des Opfers. Als der 28-Jährige dem Pärchen zurief, es möge doch einfach weitergehen, sei der Mann auf ihren Freund losgegangen, erinnert sich die junge Frau, die der WESTFALENPOST genauso namentlich bekannt ist wie ihr Freund, aber lieber anonym bleiben möchte.
Selbst als der 28-Jährige schon am Boden lag, trat der Mann ihm ins Gesicht, auch die Frau habe zugetreten. Wenig später sei ein weiterer Schläger hinzugekommen. „Er wurde mit dem Kopf über den Bordstein geschleift”, berichtet die junge Frau, die laut um Hilfe rief und auf die Hupe ihres Autos drückte, um auf die Situation aufmerksam zu machen. Doch die Taxifahrer seien untätig geblieben, auch der Türsteher des Tanzlokals, in dem ihr Freund gefeiert hatte, habe nicht geholfen. Irgendwann kam die Polizei. Kurz vorher hatten sich die Schläger aus dem Staub gemacht. „Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn die Polizei später gekommen wäre”, sagt die junge Frau, die angesichts der ungeheuren Brutalität noch befürchtete, die Schläger hätten ihren Partner in die Hönne werfen können.
Der 28-Jährige liegt mit schweren Gesichtsverletzungen im Krankenhaus. „Er sieht aus, als wäre er unter eine Lokomotive geraten”, schildert ein Kollege, der ihn gestern Morgen besuchte.
Hinweise auf die Täter an die Polizei unter 9099-0
21:26
Das wird ja immer besser.Bin mir sicher, dass wenn tatsächlich Gäste am Verlassen des Lokals gehindert worden sind, das schon Nötigung ist.Hoffentlich hat das Folgen. Aber da bin ich nicht sehr zuversichtlich.Solche Kötten haben immer Glück.
23:33
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18:32
Sowohl den Betreiber Wilms wie auch seine unfähigen Tür-Gorilla müsste man bestrafen wg. unterlassener Hilfeleistung. Gäste sollten das 3-Spitz meiden > Wilms will eure Kohle > ansonsten ist er feige. Seine Kleinhirn-Gorilla sind nicht zum Schutz der Gäste gedacht > sondern zum Schutz der Wilms-Abzocke.
10:08
der link zu der seite mit rassistischen inhalte steht hier immernoch. der erste hinweis darauf wurde gelöscht. so läuft das hier also ab.
05:19
@ all : schaut bitte zu diesem Thema auch hier :
http://www.derwesten.de/community/remoteS1Articles/news-141256611/trackbacks/create
hinein ! Dieser Artikel hat auch damit zu tun !
23:52
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21:48
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19:49
Das was das 3Spitz betreibt müsste man Versuchte fahrlässige Tötung nennen! Die gehören wegen verhinderter hilfeleistung vor gericht und die täter wegen versuchten totschlags! Obs jetzt Libanesen, Marokkaner, TÜrken oder Italiener waren ist sowas von egal, es läuft gewaltig viel falsch hier im Land!
18:23
Also dieser Betreiber hat echt keine Eier in der Hose! Sorry, aber ist so! Hätte er gesagt: Meine Jungs haben von einer Schlägerei nix bemerkt., dann wäre es ja O.K, aber jetzt auf großen Schlichter machen ist jawohl das LETZTE! Was wäre denn gewesen wenn das Opfer lebensgefährlich verletzt worden wäre, oder evt. verstorben wäre, nur weil keiner geholfen hätte? Dann hätte sich der gute Herr Wilms ja auf die Schulter klopfen können, dass es ja nur ein Menschenleben gekostet hat, weil seine Türsteher extra alle willigen Helfer festgehalten haben! Wenn in diesem Laden, lt. Betreiber, so viel Sicherheitspersonal wie in einer Großraumdisco eingesetzt wird, dann wäre es ja wohl ein leichtes gewesen die besagte Gruppe von 20 Mann zurückzuhalten und zeitgleich 2-3 Mitarbeiter zur Deeskalation auf die Bahnhofstrasse zuschicken um so schlimmeres abzuwehren. Es geht ja nicht darum eine Massenschlägerei anzuzetteln sondern um eine Straftat zuverhindern bzw. zubeenden um so im Extremfall ein Menschenleben zuretten! Für mich ist der Betreiber samt seiner tollen Mitarbeiter im Sicherheitsbereich kein Deut besser, als die Leute auf dem Münchener Bahnsteig, welche untätig zugeschaut haben wie ein mehrfacher Familienvater vor ihren Augen erschlagen wird.
18:19
Ironie an
Meine lieben Täter
( es waren doch 2 Männliche und ein Weiblicher; wie in einem anderen Artikel stand; oder? )
bedankt euch doch mal recht herzlich bei den Sicherheitsleuten an der Tür des Tanzlokals Dreispitz, denn die haben euch eure Haut gerettet!