18. Platz im Land und doch betrübt
11.03.2010 | 19:30 Uhr 2010-03-11T19:30:00+0100Menden. Einerseits fällt die Bilanz positiv aus, dass Menden bei der Aktion „WDR 2 für einen Tag” landesweit den 18. Platz belegt hat. Andererseits werden — falls es im kommenden Jahr zu einer Wiederholung kommt — keine größeren Anstrengungen mehr unternommen.
Die Verantwortlichen im Rathaus haben das Geschehen sorgfältig analysiert. Stefan Sommer, der als Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft federführend war: „Wir haben enorm viel Arbeit geleistet, um hohe Klick- und Unterschriftenzahlen durch die Bürger zu erzielen. Das war im Grunde das Maximum dessen, was wir schaffen konnten.”
Zwei Mitarbeiter, die fast zwei Wochen vor allem für das WDR-2-Projekt ackerten, reichten eben nicht aus, um einen prestigeträchtigen Finalplatz zu erreichen. Sommer: „Der WDR begünstigt mit seinem Auswahlverfahren tendenziell kleinere Kommunen. Je kleiner eine Stadt, desto einfacher ist es, möglichst viele Bürger zum Mitmachen zu motivieren.”
In der Tat sind es mehrheitlich deutlich kleinere Städte, die derzeit im Finale stehen. Bei der Erstauflage siegte Hückeswagen, im vergangenen Jahr hatte Attendorn die Nase vorn.
Menden hatte sich unter den 396 Kommunen im Land im Jahr 2009 bereits auf den 29. Rang vorgearbeitet und sich jetzt noch einmal deutlich verbessert. Letztlich bleibt trotz allem nur der Trost, am 4. September zuzuhören, wenn zahlreiche WDR-Produktionen und Konzerte aus der Siegerstadt übertragen werden.
22:41
#2
Was Menden mit Nase vorn angeht, haben Sie recht. Jede Reklame für die Stadt nützt allen. Und die Stadt muss ja auch nicht unbedingt nur, wie vor drei Jahren, mit untauglichen Radwegen im Fernsehen sein.
PS: Habe lange Jahre als Musiker in einer Rock- und-Blues-Formation hinter mir und denke, dass ich unterscheiden kann, wer singt und wer nur fröhlich einen halben Ton daneben kräht.
21:17
Zitat:
„Wir haben enorm viel Arbeit geleistet, um hohe Klick- und Unterschriftenzahlen durch die Bürger zu erzielen. Das war im Grunde das Maximum dessen, was wir schaffen konnten.”
Zwei Mitarbeiter, die fast zwei Wochen vor allem für das WDR-2-Projekt ackerten, reichten eben nicht aus, um einen prestigeträchtigen Finalplatz zu erreichen
Meine Meinung:
Es war sicher, wei Weihnachten, unserer Stadtentwicklung völlig überraschend dazwischen gekomemn,dass der WDR dies wieder ausschreibt. 2 Wochen arbeit sind dann mal einfach nicht genug und amateurhaft. Ein jeder kann sich darauf einen Reim bilden. Brauchen wir diese Abteilung in Menden?
14:32
@3 Typisch Deutsch wenn man sich von Platz 29 auf 18 verbessert kann das gar nicht ünnütz gewesen sein und ich gebe SchimmiMenden völlig recht nur mal sehen das auch wir was in Menden hätte erreichen können wäre ja schon mal was gewesen!!
Glück auf
12:22
Wer an einem Wettbewerb teilnimmt, erkennt die Bedingungen des Veranstalters an. Da helfen keine Krokodilstränen. Verwunderlich ist nur, warum zwei Mitarbeiter der WSG (der Stadt Menden) zwei Wochen lang für eine Sache arbeiten, die von Anfang an unnütz ist.
09:40
#1
Vielleicht sollten Sie sich mal auf der Bühne versuchen. Nena, ob man Sie mag oder nicht, hat in den 80´ger Jahren viele Menschen mir ihrer Musik begeistert. Ich selber bin nicht unbedingt Fan von Nena, aber es wäre sehr schön gewesen, wenn Menden die Nase vorn gehabt hätte.
23:17
Die Meldung hat doch wohl auch etwas Gutes an sich: Nervensäge Nena bleibt Menden erspart. Vielleicht kann man ja jemand engagieren, der nicht gehörlos ist, dafür aber singen kann.