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23300 Hohenlimburger dürfen über Europa abstimmen

Jeder 20. will per Brief wählen

27.05.2009 | 18:00 Uhr

Hohenlimburg. Von den 23 300 Hohenlimburgern, die am Sonntag, 7. Juni, das neue Europaparlament wählen dürfen, hat schon fast jeder 20. seine Unterlagen für die Briefwahl beantragt.

„Das entspricht in etwa dem Stand der Briefwähler vor fünf Jahren”, sagte gestern der Ressortleiter für Statistik, Stadtforschung und Wahlen bei der Stadt Hagen, Uwe Schubert, unserer Zeitung. Bei der Europawahl 2004 verzeichnete der Stadtbezirk Hohenlimburg am Ende eine Wahlbeteiligung von 35,4 Prozent - knapp drei Prozentpunkte mehr als Gesamt-Hagen.

In Hohenlimburg werden am 7. Juni 19 Wahllokale geöffnet haben, sechs weniger als sonst üblich. Angesichts der bei Europawahlen zu erwartenden niedrigen Wahlbeteiligung kann es sich die Stadt erlauben, ein halbes Dutzend Wahlvorstände einzusparen. „Der Wähler wird davon nichts merken”, ist Schuberts Stellvertreterin, Renate Möckel, überzeugt. In Gebäuden, in denen bei der Kommunalwahl zwei Wahllokale untergebracht sind, werden diese zur Europawahl zu einem einzigen zusammengefasst. Von den 19 Wahllokalen sind 13 barrierefrei.

Im Vergleich zum Urnengang von 2004 sind diesmal rund 600 Hohenlimburger Wahlberechtigte weniger im Wählerverzeichnis eingetragen - Beleg für die sinkende Bevölkerungszahl. Wie viele von ihnen aus dem EU-Ausland stammen und in Deutschland ihre Stimme fürs Europäische Parlament abgeben möchten, kann Uwe Schubert nicht exakt sagen. „Die Zahl dürfte - für Gesamt-Hagen - nur im zweistelligen Bereich liegen.”

In manchen EU-Ländern gilt eine Wahlpflicht, so für Italien und Griechenland. Die jeweils rund 3000 in ganz Hagen lebenden Griechen und Italiener sind von ihren jeweiligen Botschaften gesondert zur Wahl aufgerufen. Die Stadt stellt ihnen ein zentral gelegenes Wahllokal zur Verfügung, das nicht nur am 7. Juni geöffnet ist, sondern auch an den Tagen zuvor.

Oliver Berger



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