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HSV-Mädels greifen nach Medaille

29.06.2012 | 15:25 Uhr
HSV-Mädels greifen nach Medaille

Hohenlimburg.   Eine rauschende EM-Titelfeier Hohenlimburger Fußballfans wird es morgen sicherlich nicht geben, denn dazu sind die Kolonien italienischer oder spanischer Fans zu klein. Aber vielleicht schaut der eine oder andere Sportfreund mal im Freibad Henkhausen vorbei und feuert die Wasserball-B-Juniorinnen des Hohenlimburger SV an. Die kämpfen nämlich ab heute um den Titel eines deutschen Meisters und rechnen sich gerade wegen des Heimvorteils, aber auch der aktuell guten Verfassung eine reelle Chance aus, ganz oben anzugreifen.

Eine rauschende EM-Titelfeier Hohenlimburger Fußballfans wird es morgen sicherlich nicht geben, denn dazu sind die Kolonien italienischer oder spanischer Fans zu klein. Aber vielleicht schaut der eine oder andere Sportfreund mal im Freibad Henkhausen vorbei und feuert die Wasserball-B-Juniorinnen des Hohenlimburger SV an. Die kämpfen nämlich ab heute um den Titel eines deutschen Meisters und rechnen sich gerade wegen des Heimvorteils, aber auch der aktuell guten Verfassung eine reelle Chance aus, ganz oben anzugreifen.

„Wir haben einen starken und ausgeglichen besetzten Kader, dazu auch einige herausragende Kräfte wie unsere Spielführerin Stina Schega, Regisseurin Lena Schäfer und Allrounderin Annalena Fritze, die wie Gina Catzkowski bereits Erfahrungen im Bundesliga-Damenteam gesammelt haben“, meint Thorsten Werner, der zusammen mit Simone Budde den verhinderten Trainer Jörg Büschler vertritt.

Im Vorjahr in Duisburg mussten sich die HSV-Nixen nach drei Niederlagen und zwei Siegen mit dem vierten Platz genügen. Diesmal ist das Teilnehmerfeld kleiner, weil Hannover fehlt, aber die Chancen auf eine Medaille ungleich größer.

„Ich denke, wir liefern uns mit Uerdingen und Chemnitz einen Dreikampf um den Titel“, meint Werner sicher auch unter dem Eindruck der bisher so erfolgreich verlaufenen NRW-Liga-Saison, in der sein Team hinter den verlustpunktfreien Uerdingerinnen Rang zwei einnimmt. Das jüngste 9:1 über Bochum darf ebenfalls als Indiz für die Topform der Mannschaft gewertet werden.

„Auch Uerdingen ist nicht unverwundbar“, traut Werner den HSV-Nixen durchaus zu, sogar nach „Gold“ zu greifen. Natürlich wurde der Terminplan so gestaltet, dass der HSV die vermeintlich einfacheren Aufgaben in den Morgenstunden bewältigen muss, gegen Chemnitz und zum Abschluss gegen die Krefelderinnen hingegen nachmittags antreten kann. Verletzungssorgen gibt es keine, allerdings werden Torhüterin Leonie Prinz und Helena Tripp nicht dabei sein, da sie im zeitgleichen D-Jugend-Wettbewerb in Iserlohn gebraucht werden. Erstmals im Kader steht der aus Borghorst gekommene Neuzugang Svenja Bordewick.

Bernd Großmann

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