Tierschützer prüfen Klage gegen Regierungspräsident
23.12.2009 | 16:30 Uhr 2009-12-23T16:30:00+0100
Hagen. Für die Aufregung und Empörung der Tierschützer hat Oberbürgermeister Jörg Dehm volles Verständnis: „Aber wir müssen erst alle Fakten sammeln, bevor wir darüber beraten können, wie es mit dem Tierheim weiter geht.”
Dazu gehört für Jörg Dehm vor allem die Stellungnahme des Landesamtes für Natur- und Umweltschutz, auf die sich die Stopp-Verfügung des Regierungspräsidenten zum Tierheim-Neubau stützt: „Die liegt uns bis jetzt nicht vor”. Der OB hat sie gestern bei der Kommunalaufsicht angefordert. Zusammen mit Politik und Tierschützern will Dehm Anfang Januar über das weitere Vorgehen sprechen.
Gegenüber unserer Zeitung erläuterte der Präsident des Landesamtes für Natur- und Umweltschutz, Dr. Heinrich Bottermann, gestern die Situation. Die Unterbringung von Fundtieren sei eine Pflichtaufgabe der Kommune. Seinem Amt obliege die Fachaufsicht darüber, ob die Unterbringung tierschutzrechtlich angemessen sei. In der Vergangenheit, so Bottermann, habe es Anlass zu Beanstandungen im Hagener Tierheim gegeben. Gemeinsam mit der Stadt seien dann Pläne entwickelt worden, diese Mängel abzustellen.
Verbesserungen
Die erneute Inspektion habe ergeben, dass sich durch Verbesserungen im Management und Reduzierung der Anzahl der Tiere die Situation insofern entspannt habe, als dass sein Amt nicht mehr gezwungen sei, das Hagener Tierheim zu schließen. Allerdings, so Bottermann, müsse weiter auf bauliche Veränderungen gedrängt werden. „Ob an Ort und Stelle oder in Form eines neuen Tierheims, ist nicht unsere Entscheidung”, betont der Präsident.
Für Hagens Tierschützer gibt es keine Alternative. Nicht nur, weil alle Verträge zum Tierheim-Neubau unterschrieben und schon viel Geld für Planung und Gutachten ausgegeben wurden, so Ursula Kalhöfer-Sander, sondern vor allem aus der Sicht des Tierschutzes. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins zitiert Tierärztin Mechtild Kiel: „Von artgerechter Haltung ist man im Tierheim Hagen weit entfernt, und aus tierärztlicher Sicht ist sie eine Katastrophe.”
500.000 Euro Spenden
Hagens Tierschützer wollen - wie berichtet - jetzt nicht nur die Landesregierung einschalten, sondern prüfen auch eine Klage gegen die Bezirksregierung. Und sie verweisen dabei auf den 19. Juni, als 1,5 Millionen Euro für den Tierheim-Neubau mit der Bemerkung, dass „eine Sanierung der bestehenden Einrichtung am vorhandenen Standort nicht möglich” sei, in den Etat der Bezirksregierung eingestellt worden seien. Ursula Kalhöfer-Sander: „Weitere 500 000 Euro will der Tierschutzverein aus Spenden zur Verfügung stellen. Und alle Spender können sicher sein: Das Geld ist bei uns sicher. Da verschwindet nichts im städtischen Finanzloch”.
03:09
Den Esser sollte die Stadt auch rausschmeissen, auch einer der nichts bringt und nur Kosten verursacht.
Von den vielen Schmidts bei der Stadt auch jeden 2ten raus schmeißen, sieht schon fast nach Städtische Inzucht aus.
21:37
Das Tierheim-Problem könnte schon längst gelöst sein, auch ohne Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II.
Andere Hagener Projekte, wie das extrem teure Westfalenbad, oder das Museum für das SCHUMACHER-GESCHMIERE, standen bei Diegel, seltsamerweise nie zur Debatte.
Wer die Zustände im Hagener Tierheim kennt und keine Notwendigkeit für einen Neubau sieht, so wie Dr. Bottermann, hat einen Sehfehler. Oder hat Dr. Bottermann, von der Bezirksregierung entsprechende Fördermittel aus dem Konjukturpaket II erhalten?
SOLANGE MENSCHEN DENKEN, DASS TIERE NICHT FÜHLEN, MÜSSEN TIERE FÜHLEN, DASS MENSCHEN NICHT DENKEN!!! Besonderes geldgierige Politiker, die nur an Profit denken!!!
17:00
Kinder sind so beliebt in Hagen das noch 20%der Haushalte Kinder Haben (Hagener Monatzahlen im
Internet abrufbar) .Nicht wenige Menschen finden Kinder gut,haben aber keine.Nicht wenige haben Haustiere und kommen damit zurecht.Doch vor den großen Ferien werden offenbar viele Tiere lästig und
sie müssen für immer das Haus verlassen.Wäre es richtig die Tiere zu töten weil sie nun überflüssig sind .Der Verursacher der Situation ist ein Mensch
der sich aus der Verantwortung zieht.Es ist richtig das ein ansprechendes Tierheim mit Vorbildcharakter gebaut wird.
13:09
Wie ich immer sage, erst kommen die Egoisten und Denunzianten bevor an die schwächeren gedacht wird !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe vielen ist bekannt, da wo jetzt die Feuerwehr und das Gartencenter in Hohenlimburg steht sollte früher das Tierheim hin. Kaufpreis waren damals 1.00000 DM.
Doch die Eigenheimbrödler in Reh haben sich dagegen ausgesprochen. Denn Hundegebell würde die Ruhe stören. Pfui !
Jetzt haben Sie anderen Lärm, Pech ne !
Das Tierheim muß gebaut werden, denn das sind keine Zustände mehr. Hagen schmeißt nur für Mist Geld zum Fenster raus, anstatt mal was für die Tiere zu tun. Der Herr Diegel auf seinem Beamtenhocker sollte sich mal schön schämen. Ich finde es traurig wie lange sich das schön hinschiebt. Warum bekommt das Tierheim nicht das alte Wellenbad in Hohenlimburg, denn da wäre genug Platz ?????????????????
Der Tierheim Neubau der immer wieder gestoppt wird sollte echt mal ins Fernsehen als Bericht gebracht wird.
02:12
Schon in der Bibel steht geschrieben, der Mensch mache sich die Tiere zum Untertan!!
Einige wollen hier die Tiere auf die gleiche Stufe wie den Menschen stellen. Es soll den Tieren genau so gut gehen wie den Kindern, die kein Elternhaus mehr haben.
Viele die hier für das Tierheim geschrieben
haben, sind tierlieb. Haben sicher kaum noch Menschen um sich die sie verstehen und Ihnen Selbstbestätigung geben. Diese holen sie sich dann von Ihren Haustieren.
Aber warum soll der Bürger wieder diese hohe Zeche zahlen? Wir geben wieder einmal Geld aus, was wir nicht haben.
Deshalb finde ich es gut, das er RP die Notbremse gezogen hat.
Wie kann es auch sein, das ein Herr Meyer, als Ratsmitglied und Mitglied des Stadtentwicklungsausschuss mal wieder so einen Bau erstellen soll. Meine Herren das stinkt nach Vorteilsnahme!!!!!!!
16:36
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00:04
Ich wunndere mich ühber die Agessivitet von mannche Schreihber hihr.
www.sylviafee.de
19:10
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13:51
Es gibt doch in Hagen soviele freie Grünflächen oder leerstehende Gebäude die ohne viel Aufwand zu einen Tierheim umgebaut werden kann.
Muß das ausgerechnet auf ein Gelände mit verseuchten Boden und abzureißenden Gebäuden gebaut werden.Was ist der Hintergrund bei dieser Sache, das mitten in der Stadt eine Tierresidenz gebaut werden soll.So etwas gehört in die Natur oder will sich wieder ein stadtbekannter Parteibucharchitekt ein Denkmal setzen.
Ich hätte eine Idee, wie wäre es wenn das Tierheim im Verbund mit den geplanten Gefängnis gebaut würde.
1. den Bau und Unterhaltung zahlt zum Grossteil
das Land(NRW)..
2. könnten der Stadt erhebliche Kosten
(Personal usw.) eingespart werden.
3. Die Knackies kümmern sich um die Tiere und
hätten eine sinnvolle Aufgabe anstatt nur in
einer Zelle zu hocken und ihre Zeit sinnlos
verstreichen zu lassen.
4. Diese Menschen könnten in der Gesellschaft
schneller eingebunden werden, da sie auch mit
anderen Menschen in Kontakt kommen.
5. Ich weis, das ist Wunschdenken und einige
Stadtsoldaten bzw. deren Anhänger schreien
laut auf wenn sie sowas lesen, aber warum
sollte nicht mal solch ein Pilotprojekt in Angriff
genommen werden bevor wieder Millionen an
Stadtgeldern verprasst werden.
12:53
Vielen Kommentaren, auch zu vorangegangenen Artikeln, kann ich nur zustimmen, andere strotzen vor Unwissenheit und Dummheit.
Ich denke, zu den Fakten ist genug gesagt worden.
An einige Schreibern, die ich an dieser Stelle nicht als Menschen bezeichnen möchte: Ich wünsche Ihnen, dassSie niemals alt und krank, obdachlos, Opfer einer Gewalttat werden und dass Sie nielmals von ihrer Familie im Stich gelassen werden.
All das ist unseren Tierheimtieren leider widerfahren.
Sollte dennoch einer der o.g. Fälle eintreten, wünsche ich Ihnen Menschen in ihrem Umfeld, die Sie davor bewahren, in einem Pflegeheim, Obdachlosenasyl o.ä. unterkommen zu müssen und Ihr Leben am Rand der Gesellschaft verbringen zu müssen.
Aber mit den Wünschen ist es ja bekanntlich so eine Sache. Selten gehen sie in Erfüllung :-))
Noch eine Bitte an diese Schreiber: Schaffen Sie sich niemals ein Tier an - es wir ja keiner dazu gezwungen.
Dieses Tierheim ist ein Spiegel unserer Gesellschaft - traurig, beschämend und peinlich!!!!!
# 20 sylviia-fee
Ich habe herzhaft gelacht - alle Achtung vor so viel Mut!!