Mutter glaubt nicht an Unfall
02.06.2009 | 18:13 Uhr 2009-06-02T18:13:00+0200
Hagen. Es war an einem Donnerstag, als das, was Fatiha Kassaskeris befürchtete, bittere Gewissheit wurde. In der Nacht vom 11. auf den 12. November 2006 war ihr Sohn spurlos verschwunden. Am 7. Dezember fand ein achtjähriger Schüler die Leiche des Wuppertalers im Ischelandteich.
Die genauen Todesumstände sind bis heute nicht geklärt.
„Antonios war ein so fröhlicher Junge”, sagt sie. „Er besuchte eine Berufsschule, hatte sich vorgenommen, seinen Realschulabschluss nachzuholen. Er trieb Sport, spielte Basketball, war ein guter Schwimmer.”
Und Antonios war gerne mit seinen Freunden unterwegs. So wie an jenem Freitagabend im November. In Wuppertal Oberbarmen stieg der 18-Jährige gemeinsam mit Freunden in die S-Bahn von Düsseldorf nach Hagen. Ihr Ziel: die Diskothek Funpark auf dem Elbersgelände. Am Hauptbahnhof Hagen wurden die jungen Männer von der Bahnpolizei kontrolliert. Einige von ihnen hatten Kontakt zur Drogenszene, waren für die Polizei keine Unbekannten. Auch Antonios rauchte regelmäßig Haschisch.
Vor dem Eingang der Disco trennten sich die jungen Männer. Sie hatten Alkohol getrunken und fürchteten, als Gruppe von den Türstehern abgewiesen zu werden. Während seine drei Freunde in den Funpark gelangten, wurde Antonios offensichtlich der Einlass verwehrt. Fortan verliert sich seine Spur.
Wie Fatiha Kassaskeris' Sohn vom Elbersgelände zum Ischeland gelangte, wen er traf und was sich abspielte - diese Fragen konnten auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht abschließend klären. Nach Obduktion, der Vernehmung von 196 Zeugen und „umfangreichen Ermittlungen” steht aber für Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer fest: „Die Untersuchungen haben bei Antonios einen Promillewert zwischen 1,96 und 2,25 ergeben. Es gibt keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen oder auf Gewalteinwirkung. Es gibt keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass der Verunfallte selbst Schuld an seinem Tod ist. Deshalb haben wir das Verfahren eingestellt.”
Damit aber will sich Fatiha Kassaskeris nicht abfinden. „Ich denke nicht, dass es ein Unfall war”, widerspricht die Mutter. „Antonios kannte sich in Hagen nicht aus. Wie soll er alleine von der Disco zum Ischelandteich gekommen sein?” Sie hält es nicht für Zufall, dass die Videokameras vor der Großdisco am fraglichen Abend defekt waren und somit keine Aufzeichnung dokumentiert, was sich vor dem Funpark ereignete.
Fatiha Kassaskeris hat selbst ermittelt. Die Mutter hat Freunde von Antonios befragt, Plakate aufgehängt, viele Hinweise an die Ermittler gegeben, die sich aber laut Oberstaatsanwalt Rahmer bei Vernehmungen „immer wieder als haltlos erwiesen”. Selbst einen drogenabhängigen Hellseher hat die Mutter in ihrer Verzweifelung aufgesucht. Und sogar ihn hat die Polizei vernommen.
Jetzt hat die Familie Kassaskeris den Kölner Forensiker Dr. Mark Benecke, Sachverständiger für kriminalistische Sicherung, mit weiteren Untersuchungen beauftragt. Er will erneut die Handydaten von Antonios auswerten, noch einmal Berichte über Gifte und Drogen im Körper analysieren sowie Blut und Urin untersuchen.
Derweil ist Fatiha Kassaskeris im Zusammenhang mit ihren eigenen Ermittlungen ins Visier der Staatsanwaltschaft Wuppertal geraten. Dort liegt eine Anzeige wegen Körperverletzung vor. Die Ermittlungen laufen noch.
Der Wuppertaler Anwalt Andreas Kaps, der derzeit die Familie vertritt, hat derweil einen Antrag bei der Staatsanwaltschaft Hagen gestellt, das Verfahren wieder aufzunehmen. Hintergrund sei ein junger Mann, der im betrunkenen Zustand erklärt habe, wie ein ihm namentlich Bekannter Antonios von der Brücke gestoßen habe. Eine Entscheidung über diesen Antrag durch die Staatsanwaltschaft steht noch aus.
11:41
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21:05
Jeder der den Fall kennt, weiß das es die drei angeblich besten freunde es waren. Allein schon die wiederspüchigen Aussagen...Aber der lacher ist, alle wurden zu unterschiedlichen Zeiten verhört anstatt am selben tag und um die gleiche Uhrzeit....
15:27
Als wir erfahren haben das Antonius verschwunden ist, ist mir persönlich nur eins durch denn Kopf gegangen die Jungs von hier oben!Manche von euch verstehen was ich damit sagen möchte.
Naja wir sind dann mit meinem Schwager auf die Seite der Polizeipresse Hagen.
Darin war eine Vermissten Anzeige über Antonius und eine Anzeige über ein Streit in der selben Nacht also am 11.11.2006 um 02.00Uhr in Funpark Hagen.Dieser Sreit soll angeblich wie gelesen in der Tiefgarage von Funpark Hagen Stadt gefunden haben.Das die Polizei Hagen vor Ort war Stand auch mit drin.Dieser Bericht oder auch Anzeige wurde aber Entfernt.Jetzt möchte ich gerne wissen warum wurde es entfernt?Weiss die Polizei etwas?Kann es mit Drogen zu tun haben?Warum?Als die Uhr von Antonius aufgetaucht ist in einer Jeanshose vor der Haustür war ich auch da.Habe zu dem auch bei der Polizei eine Aussage gemacht, mir wurden sogar Fingerabdrucke genommen weil ich ja die Taschen entlärt habe.Da muss ja die Polizei genau nach gehen.Wie Frau Kassaskeris sagt ich glaube auch nicht das es ein Unfall war.
11:31
liebe hagener,
ob rechtschreibfehler oder nicht das geht gar icht darum.
ich brauche von euch nur mithilfe, wer wass gesehen hat an dem besagten abend 10.11. auf den 11.11.06
und warum der oberstaatsanwalt nicts dagegen tut. das genug fakten vorhanden wo man diese leute richterlich vernimmt. das für mich unvorstellbar . ich bitte um mithilfe
21:22
Ob Taucher oder Rechtschreibfehler man merkt, das ihr noch nie solch ein Schicksalsschlag bei euch in der Familie gehabt habt.
17:15
@ #5 kassaskeris fatiha
Weniger Rechtschreibfehler gingen nicht?
23:18
Ich kann verstehen die Mutter keine Ruhe finden kann. In dem Fall sind so viele Ungereimtheiten, die müssen doch aufgeklärt werden.
Ganz viel Licht und Liebe für die Mutter
19:30
Die BF Hagen hat auch eine Taucherstaffel!
16:38
zumindest eines kann man schnell erläutern: Die HAGEN am nächsten liegenden Polizeitaucher kommen aus WUPPERTAL.
15:51
Als Betroffene möchte ich zum Artikel Stellung nehmen,
wir sind mit absticht an die Zeitung herangtrehten um Hilfeleistung
zu bekommen (Zeugen die sich an dem Abend erinnern können).
LEIDER sind in den Bericht einige sachen Falsch dargestellt worden
und auch faßt nur aus der sicht vom OstA Rahmer der am Liebsten
schon kurz nach dem Auffinden die Akte geschlossen hätte. Er versucht
alles negativ darzustellen und die WP übernimmt das 1:1 ohne kritisch nachzufragen
was wir angeboten haben, das macht eine gute rescherche aus.
Es gibt eine fülle von hinweise die auf ein Fremdverschulden hindeuten
Sogar Zeugenaussagen (nicht von Betrunkenen) die mein Sohn in der Disco
gesehen haben, zeugen die Aussagen der ist mit den Security Leute weggegangen
sogar ein Beschreibung des Fahrzeugs und ein teil des Kenzeichens der Leute.
Oder der“ Freunde“ die ihn auf dem weg nach Hagen schon verloren haben,
und in den vernehmungen dauernd sich widersprechen und zu Aufklärung nichts beitragen.
Oder die Jacke die nach dem auffinden meines Sohnes 4 Wochen lang weg war
und dann von der Polizei WUPPERTAL mit ein suchaktinon auf dem Grund des Teiches
Gefunden hatten, was Eigentlich die Aufgabe Der Polizei HAGEN wäre.
Oder sachen die nach zwei Jahre nach seinem tod vor meine Haustür abgelegt wurden, von wem auch immer die noch vermisst wurden (z.b Armbanduhr) und der H. Rahmer sieht es nicht für notwendig die sachen auf DAN zu überprüfen.
Er stellt mein Sohn als Drogen konsument dar aber eine Toxikologische Untersuchung stellt keine Drogen im Körper fest,
Diese und auch andere wichtige Details werden von Seiten der Staadtanwaldschaft mit Nachdruck nicht nachgegangen b.w nicht ausermitelt.
Soll ich Angehöriger alles hinnehmen und zu allem ja und amen sagen ich glaube jeder
betroffene hätte so gehandelt.
ICH BITTE UM MITHILFE
WER WAS GESHEN ODER WAS AUFFÄLLIGES BEOBACHTET HAT
AM 10.11.AUF DEN 11.11.06 IN ODER AUSSEHALB DER DISCOTHEK FUNPARK
SICH ZU MELDEN. UM FOTOS AZUSCHAUEN BITTE BEI YOUTUBE; SUCHWORT ANTONIOS KASSASKERIS. EMAIL: saidia@hotmail.de