Das aktuelle Wetter Hagen 8°C
Wandern

Hilfe für das Krankenhaus

10.02.2012 | 18:16 Uhr
Hilfe für das Krankenhaus
Der Ökumenische Arbeitskreis Dritte Welt hat das Wandern für die Andern vorbereitet.

Breckerfeld.   Beim Wandern für die Andern gehen am Samstag, 10. März, die Teilnehmer für das „Attat Hospital“ in Äthiopien auf die Strecke.

(OE) Im Melanchthon-Haus bereiteten die Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises Dritte Welt am Donnerstag ihre 23. Aktion „Wandern für die Andern“ vor, die am Samstag, 10. März, um 10.30 Uhr in der Pausenhalle des Breckerfelder Schul- und Sportzentrums startet: In Handarbeit wurden die Info-Blätter zusammengelegt, geheftet und kuvertiert, die demnächst an die Adressaten verschickt werden, die man im Laufe der Jahre als feste Freunde der Aktion gewonnen hat und an befreundete Organisationen.

Ausstellung auf Wanderschaft

Gleichzeitig wurde die Ausstellung „Attat Hospital - Mehr als ein Krankenhaus“ vorgestellt. „Die Ausstellung erläutert das vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor in Äthiopien unterstützte Projekt in Bild und Wort“, erklärt Margarete Janßen. Die Tafeln werden in den nächsten Wochen in der evangelischen und katholischen Kirche, der Sparkasse, der Hauptschule und der Realschule zu sehen sein.

Wandern für die Andern läuft so ab: Interessenten erhalten mit der Info-Post eine Beschreibung des Projektes, einen Wegeplan (10 bzw 15 km Wanderstrecke) und eine Spenderliste, auf der die Teilnehmer bis zum Start am 10. März Spender eintragen lassen, welchen Betrag sie für einen Kilometer spenden, den der Teilnehmer der Aktion bei „Wandern für die Andern“ zurücklegt. Die Summen seiner Spender sammelt der Wanderer ein und überweist sie auf das Konto der Aktion bei der Märkischen Bank (BLZ 450 600 09, Konto-Nr. 634 468 00, Stichwort „Wandern für die Andern“) ein. Es ist auch möglich, das Geld am Tag der Aktion bar zu zahlen.

Start am Schulzentrum

Die Strecke führt ab Schulzentrum zum Westring, durch die Kückelhauser Straße über Breloh, Sylbach, Altenbreckerfeld und Boßel durch Feld und Wald bis zur Straße nach Loh in der Nähe des Schießstandes. Von dort zweigt die 5 Kilometer Zusatzstrecke ab in Richtung Jugendherberge, rund um die Glör über Loh zurück zum oben genannten Punkt. Von dort geht es dann am Schießstand vorbei über Ehringhausen, Heide und Klevinghausen zurück zum Schulzentrum. Dort gibt es Verpflegung für die Wanderer.

Das unterstützte „Attat Hospital“ ist im ländlichen Guraghe in Äthiopien für 500 000 Menschen das einzige erreichbare Krankenhaus, das von den „Medical Mission Sisters“ geleitet wird. Es kümmert sich nicht nur um Kranke. In der gesamten Region betreibt es Außenstationen zur Erste-Hilfe-Versorgung, führt Impfprogramme durch und betreut unter anderem Frauen vor und nach der Geburt ihrer Kinder.



Kommentare
Aus dem Ressort
Gewicht beim Auto – Der Trend geht wieder nach unten
Autozulieferer
Jahrelang wurden Autos beim Generationswechsel von Fahrzeugmodellen stets schwerer. Dank Fortschritten im Karosseriebau ist das nicht mehr so. Vor allem weil Gewicht gespart werden muss, um Abgase zu reduzieren.
Kraft fordert finanzielle Hilfen vom Bund für Flüchtlinge
Flüchtlinge
Nach dem positiven Echo auf den Flüchtlingsgipfel in NRW hat sich Ministerpräsidentin Kraft (SPD) für mehr Hilfen vom Bund und schnellere Asylverfahren ausgesprochen. Weil über 1600 Jugendlichen ohne Eltern als Flüchtlinge in NRW leben, setzt der Flüchtlingsgipfel auf ein Patenschafts-Programm.
Hagener SPD setzt auf das Wasserwerk in Hengstey
Wasserversorgung
Einstimmig haben sich SPD-Kreisvorstand und Unterbezirksausschuss am Montagabend für eine eigenständige, von Dritten unabhängige Hagener Trinkwasserversorgung und somit für den Erhalt des Wasserwerks Hengstey ausgesprochen.
Sanierte Fassaden werten Viertel auf
Wehringhausen
Die optische Aufwertung des Viertels ist ein Hauptziel, das das Quartiersmanagement verfolgt. Die Rede ist vom Stadtteil Wehringhausen, den Akteuren, die im Quartiersmanagement-Büro in der Langestraße 22 arbeiten und von der Auftaktveranstaltung morgen Abend.
Tochter eines Zwangsarbeiters auf Spurensuche
Geschichte
Der Marsch des Lebens startet am Sonntag durch die Innenstadt. 22 Holocaust-Überlebende sowie Zwangsarbeiter und deren Angehörige sind schon jetzt in Hagen. Karolina Wisniewska besuchte jenen Ort, an dem ihre Vater als 14-Jähriger schuften musste.
Fotos und Videos
WP-Schützenköniginnen
Bildgalerie
Preisverleihung
Eröffnung der Rathaus-Galerie geplatzt
Bildgalerie
Brandschutz
Blick in die neue Galerie
Bildgalerie
Rathaus-Galerie
Phoenix Hagen gegen Bayern München
Bildgalerie
Basketball