Deutsche Bank sponsert Hagen
02.05.2007 | 19:57 Uhr 2007-05-02T19:57:43+0200"WIR" IM LAND DER IDEEN Christoph Gerbersmann trifft den Chef der Deutschen Bank Wuppertal, Ralph Buhles. Der Anfang fruchtbarer Verhandlungsgespräche zwischen der Derivat geplagten Stadt Hagen und Deutschlands größtem Geldinstitut?
Etwa die Trendwende vom durch Millionenverluste geprägten Eiszeit-Klima zum Frühlingsaufschwung? Nun, nicht wirklich. Gestern schauten die Herren von der Deutschen Bank einmal als Gönner und Sponsoren des Projekts "Deutschland - Land der Ideen" vorbei. Ausgerechnet die Wuppertaler. Die haben ja so richtig prima Ideen...
Sei's drum. Hagen ist einer der 365 Orte in Deutschland, die wegen ihres Ideenreichtums, quasi ihrer besonderen Pfiffigkeit ausgewählt wurden. "Wir" haben also bei dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler gewonnen und sind ein bisschen stolz.
"Wir" bekommen etwas von der Deutschen Bank. Dieses eine Mal immerhin. Zwar nicht die über die Wupper gegangenen Swapmillionen zurück, aber eine Urkunde, eine Ehrentafel und einen Pokal. Nicht für den besten Kunden aller Zeiten, sondern für das "Scratch-Projekt 2007". Und "wir" müssen auch noch Danke sagen.
"Als Deutsche Bank haben wir starke Wurzeln in Deutschland. Unsere besondere Stärke hat ihr Fundament hier vor Ort [...]", erläuterte Ralph Buhles gestern am Übergabepunkt Theater, wie sehr dem Institut Hagen am Herzen läge. Hört, hört. Dass wir für die Banker ein besonders attraktiver Partner sind, ist ja mittlerweile bekannt. Und unser Kämmerer und Kulturdezernent in Personalunion durfte, nein musste auch noch gute Miene dazu machen.
Am Samstag also wird unser Generalmusikdirektor Antony Hermus 700 Kehlen in der Stadthalle dirigieren. "O fortuna" wird es schallen. Und dafür gibt es den Pokal. Sag noch einer Schlechtes über die Deutsche Bank. Wusste doch schon "Rocker" Marius Müller-Westernhagen: "...Ich glaub' nur an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar"... An wen?
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