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Der Hasper Hammer wächst

16.02.2009 | 17:31 Uhr
Der Hasper Hammer wächst

Haspe. Noch hat sich nichts getan in dem dunklen, zugigen Raum. Dirk Klauke, Geschäftsführer des Hasper Hammers, aber hat genau vor Augen, was dort bald entstehen soll: ein hübscher Raum für die Kreativgruppe des Kulturzentrums sowie für kleine Veranstaltungen. Der Hasper Hammer wächst.

Der Sensenhammer, die alte Fabrik direkt neben dem Kulturzentrum, erwacht aus seinem Dornröschenschlaf: Seit einer Weile nutzen bereits Vereine Flächen in dem vormals leerstehenden Gebäude, jetzt will auch der Hammer Leben in zwei 80 Quadratmeter große Räume im Erdgeschoss bringen.

Geplant ist ein kleiner Saal samt Thekenbereich und Toiletten, der an die Theater-, Tanz- und Malgruppen des Hammers vermietet werden soll. „Und wir können hier Veranstaltungen mit kleinerem Publikum veranstalten, Lesungen beispielsweise”, erklärt Dirk Klauke. Dank des zusätzlichen Raumes könne der Hasper Hammer doppelt bespielt werden: Kabarett und Co. wie gehabt im großen Saal, während nebenan im Sensenhammer ein kleineres Publikum oder die Gruppen unterkommen. Die Folge: Mehreinnahmen.

Die Idee, in das benachbarte Fabrikgebäude zu expandieren, ist nicht neu, wurde im Hasper Hammer vielmehr schon häufig diskutiert: Bereits vor zwei Jahren, so Klauke, bot die Stadt als Eigentümerin eine mietfreie Nutzung der Räume an. Im Gegenzug sollte das Kulturzentrum für Renovierung, Instandhaltung sowie die Betriebskosten zahlen, etwa 1000 Euro im Jahr.

Als Gesamtinvest für den Umbau sowie einer Gestaltung des Außenbereiches sind 40 000 Euro angesetzt, obwohl die Arbeiten größtenteils in Eigenleistung erledigt werden. „Wir haben lange überlegt, ob wir das alles stemmen können”, so Klauke. Für den Umbau greift der Hammer jetzt auf Mittel zurück, die in vergangenen Jahren für Renovierungen zurückgelegt wurden, etwa 20 000 Euro. Das restliche Geld, ist Klauke optimistisch, schießen Sponsoren zu, zudem plant der Geschäftsführer eine Verkaufsaktion für Bausteine.

Die Arbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen, die Genehmigung der Stadt liegt bereits vor. Bereits Ende des Jahres, hofft Klauke, den neuen Raum nutzen zu können.

Anke Hoffmann


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