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Berufsinformationstag

Jurist, oder doch lieber Architekt?

23.03.2009 | 07:15 Uhr

76 verschiedene Berufe wurden Samstag in der Drewitz-Gesamtschule vorgestellt. Eine Infobörse für die 12. Jahrgänge.

Den richtigen Job für sich zu finden? Nicht immer ganz einfach. Wer hat auch schließlich mit 17 schon ganz konkrete Vorstellungen, was er die nächsten 20, 25 Jahre so machen möchte? Da tut ein bisschen Orientierungshilfe doch richtig gut.

Die gab's Samstag geballt in der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule beim 22. Berufsinformationstag für die Jahrgangsstufe 12. Jugendliche der drei Gladbecker Gymnasien, der Gesamtschule, der Freien Waldorfschule sowie des Vestischen Gymnasiums Bottrop-Kirchhellen nahmen an der Veranstaltung teil. Gut 400 Schülerinnen und Schüler also, die an diesem Vormittag möglichst viele Infos sammeln wollten über den Beruf, mit dem sie sich vielleicht auch anfreunden könnten.

Bis zu vier verschiedene Berufssparten konnte jeder für sich auswählen. Und wer könnte wohl besser aus dem Berufsalltag berichten, als die Menschen, die schon Jahre in einem Job tätig sind? Sie hatten sich auch in diesem Jahr als Referenten für diesen Infotag zur Verfügung gestellt. 76 Berufspraktiker vom Polizisten bis zum Physiker, vom Arzt bis zum Graphik-Designer, die den Jugendlichen jeweils 45 Minuten lang Rede und Antwort standen.

Besonders beliebt übrigens in diesem Jahr: der Polizei-Beruf. Insgesamt 63 Jugendliche wollten mehr darüber in Erfahrung bringen. Aber auch die Bereiche Medien, Psychologie, Journalismus und Veranstaltungskaufmann waren gut nachgefragt.

Viele Jugendliche machten von der Möglichkeit Gebrauch, sich über bis zu vier verschiedene Beruf zu informieren. So wie Anne (17). Sie interessierte sich für die Bundespolizei, den Journalismus, Psychologie und Sozialpädagogik. Ein breites Spektrum also. „Aber schließlich hat man hier ja auch die gute Gelegenheit sich wirklich in verschiedenen Berufsbildern zu informieren”, erklärte die Gymnasiastin ihre Wahl.

So wie Anne sahen es viele Schülerinnen und Schüler. Vor allem die direkten Infos von dem, der sich ja schließlich in seinem Beruf am besten auskennt, wussten sie zu schätzen. „Vieles, was ich in den letzten 45 Minuten erfahren habe, war mir echt neu”, erklärte auch ein 17-Jähriger vom Vestischen Gymnasium. Ob er nun lieber als Journalist oder doch als Bundespolizist arbeiten möchte. Keine Ahnung. Darüber muss er jetzt in Ruhe nachdenken. Aber immerhin gut versorgt mit Einblicken in den Alltag seines möglichen Wunsch-Jobs.

Immerhin 125 verschiedene Veranstaltungen gingen an diesem Vormittag in der Gesamtschule über die Bühne. So viele Infos muss man erst einmal sacken lassen.

Katrin Walger-Stolle



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