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Regenüberlaufbecken "Im Himmel" fast fertig

11.03.2008 | 18:55 Uhr

Gevelsberg. Im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes entstehen im Stadtgebiet vier Regenüberlaufbauwerke. ...

... Während bei der Anlage am Ende der Fußgängerzone noch die Verbindung zur Ennepe erstellt werden muss, sind die Bauarbeiten "Im Himmel" so gut wie abgeschlossen.

Im August 2007 erhielt die Schmallenberger Firma Feldhaus den Auftrag, diese Anlage in die vorhandene Abwasserleitung einzubauen. Für die Zeit der Bauarbeiten musste das ankommende Abwasser über eine provisorische Leitung um die Baustelle gepumpt werden. Außerdem erforderte die Baumaßnahme eine Vollsperrung der Straße. Nach den Schachtungsarbeiten entstand ein monolithisch aus Beton hergestelltes Bauwerk mit den Abmessungen 4,5 x 3,3 x 3,7 Metern.

Die Funktionsweise des Regenüberlaufs ist recht simpel. Der Kanalzufluss in den Regenüberlauf hat einen größerren Durchmesser als die von dort abgehende Kanalleitung. Die unterschiedlichen Nenndurchmesser sorgen bei starken Regenfällen für einen gewissen Stau des stark verdünnten Mischwassers. Über eine Kante wird so das verdünnte Mischwasser "abgeschlagen".

Festere Bestandteile des Abwassers bleiben aufgrund der Schwerkraft und stufenweise eingebauter Rückhaltekanten im Abwasserkanal. Die verantwortliche Bauleiterin Edda Ulbricht von den technischen Betrieben: "Um die Abflussmenge gezielt zu steuern, wurde ein Drosselorgan als Abflussregulator eingebaut." Das abgeschlagene Regenwasser gelangt dann über eine neu erstellte Kanalleitung in den natürlichen Vorfluter der Stefansbecke.

Zur Zeit ist die Baufirma mit den Restarbeiten um die Baumaßnahme an der angrenzenden Böschung und den Privatgrundstücken beschäftigt. Wenn nächsten Dienstag die Bauabnahme erfolgt ist, wird auch die Straße wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

Der 1. Beigeordnete Hans-Christian Schäfer bedankte sich für die Geduld der Anwohner. Neben den derzeit gleichen Baumaßnahmen "An der Drehbank" und "Am Sinnerhoop" werden weitere Regenüberlaufanlagen entstehen und vorhandene modernisiert," so Ludwig Vennhoff vom Fachbereich Gebäudemanagement.

Von Ralf Sichelschmidt



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