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Den Friedhof für alle zugänglich machen

07.03.2014 | 16:43 Uhr
Den Friedhof für alle zugänglich machen
Staffelübergabe: Andreas Mäsig und das DRK.Foto: Lutz von Staegmann

Gelsenkirchen-Buer.   Für viele Menschen ist der Friedhof nicht nur ein Ort des Gedenkens. Sie tauschen sich aus, werden ihre Sorgen los und fühlen sich gebraucht. Doch gerade ältere Menschen trauen sich den Weg nicht mehr alleine zu. Deshalb hat das DRK Gelsenkirchen einen Fahrdienst eingerichtet, der mehr als nur ein Taxi sein möchte.

„Der Friedhof ist mehr als eine Grabstätte. Es ist ein Ort des sozialen Lebens und des Austausches“, sagt Andreas Mäsing, Geschäftsführer der FGG. Damit auch ältere Leute, die aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt sind, zum Friedhof gehen können, hat das Deutsche Rote Kreuz nun einen Fahrdienst eingerichtet, der weit mehr als nur ein Taxi sein möchte.

„Wir sind für die Menschen vor Ort da. Wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen“, sagt Hasan Sürgit (DRK). Der Friedhofsfahrdienst startet ab dem 21. März und wird an den Wochenenden mit sechs Fahrzeugen bereitstehen. Bedürftige, die sich den Weg zum Grab nicht mehr zutrauen, können beim DRK anrufen und ihren Wunschtermin, Adresse und Grabnummer nennen. Das DRK organisiert dann die Fahrt und einen möglichst kurzen Weg zum Grab. „Unsere ehrenamtlichen Helfer sind auch bereit, mit zum Grab zu gehen“, so Sürgit. Geplant ist der kostenlose Fahrdienst vorerst nur bis zum November und nur für den Hauptfriedhof in Buer. Ehrenamtler sind auch hier immer gesucht. Kontakt: 983830 (DRK)

Franziska Gerk

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2014-03-07 16:43
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