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IHK wünscht interkommunale Gewerbefläche

08.04.2008 | 21:13 Uhr

Fröndenberg. (rgs) Für die IHK zu Dortmund ist das interkommunale Gewerbegebiet zwischen B 233 und Autobahnzubringer A 44 nach wie vor ein wichtiges Thema für die Wirtschaftsförderung.

Das machte gestern der Hauptgeschäftsführer der IHK Dortmund, Reinhard Schulz, im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz deutlich: "Über Jahre hinweg haben wir dafür gekämpft und es steht auch nach wie vor im Gebiets-Entwicklungsplan." Allein: Die Chancen auf eine Realisierung stuft auch er aktuell eher als gering ein. Grund: Weder Fröndenberg noch Unna noch gemeinsam ist das Projekt unweit der Wilhelmshöhe in den vergangenen zehn Jahren engagiert verfolgt worden. Schulz räumt ein, "dass es in einigen Gemeinden des IHK-Gebietes Restriktionen bei der Flächenerschließung gibt", und zu nennen seien hier insbesondere Schwerte und Fröndenberg aufgrund topografischer Besonderheiten und Wasserschutzgebiete, aber dennoch: "Der latente Flächenengpass könnte durch eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander abgefedert werden."

Schulz forderte die Städte gestern auf: "Aus Plänen müssen schneller konkrete Flächenangebote entstehen. Hier ist die Politik gefordert."

In einer ersten Reaktion unterstützte der Beigeordnete der Stadt Fröndenberg die Forderung der IHK nach dem Gewerbegebiet an der B 233, wies aber auch darauf hin, dass die Planungen schon in einem sehr frühen Stadium ins Stocken geraten und stehen geblieben sind: "Ich glaube, die Stadt Unna wollte nicht so."



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