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Bürgerprotest

Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen

13.06.2012 | 11:42 Uhr
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
An der Kreuzung Wittering-/Von-Seeckt-Straße hielt das WAZ-Mobil gestern. Nach dem Regen kamen zunächst wenige Bürger – zum Schluss diskutierten rund 100 Anwohner über die Umbenennung.Foto: Sebastian Konopka / WAZ FotoPool

Essen.   Rund 100 Anwohner kamen zum WAZ-Mobil und protestierten gegen die als Willkür empfundene Umbenennung der Von-Seeckt/Von-Einem-Straße durch Stadtteilpolitiker. Rund 500 Bürger haben sich bereits in die Unterschriftenliste gegen die neuen Straßennamen ausgesprochen.

Ignorant, undemokratisch, unverschämt schallt es dem Grünen-Politiker Walter Wandtke entgegen, als er vor über 100 Anwohnern der Von-Seeckt/Von-Einem-Straße den Umbenennungs-Beschluss seiner Partei verteidigt. Obwohl nicht Mitglied der Bezirksvertretung II, stellt er sich als einziger dem Unmut der Bürger. Und der war in der Tat heftig: „Warum hat die Politik uns vorher nicht informiert? Ich habe nur durch Zufall erfahren, dass die Straße, in der ich eine Wohnung besitze, künftig anders heißen wird“, beklagt Clemens Stahmer-Ilgner.

Es folgten Fragen zu Kosten: Nicht nur die Änderung von Personal- und Geschäftspapieren müssten bezahlt werden, sondern in Teilen auch die Hausnummern, „denn diese sind in der Von-Seeckt-Straße zum Teil nicht durchgängig“, wie der Initiator der Unterschriftenaktion gegen die Umbenennung, Thomas Hurwitz, bemängelte. Rund 500 Bürger haben sich binnen fünf Tagen in seine Listen eingetragen. „Dass Sie sich darüber hinweg setzen, macht uns zu Wutbürgern“, erklärte Dagmar Rode. „Meine Vorstellung war, dass man als Bürger auf der untersten politischen Ebene mitreden kann.“ Dafür gab es Applaus – gefolgt vom häufig gehörten Satz in Richtung des Grünen Vertreters Wandtke: „Das wird sich bei der nächsten Wahl rächen.“

„Diese rot-rot-grüne Entscheidung ist keine gelebte Bürgerdemokratie“

Für die CDU waren Heidemarie von Münchhausen und Hannelore Pintzke gekommen – und sprachen für die deutliche Mehrheit der Anwesenden, als sie eine Verlagerung der Diskussion in den Rat der Stadt anregten. „Diese rot-rot-grüne Entscheidung ist keine gelebte Bürgerdemokratie“, erklärte von Münchhausen. „Wir Bezirkspolitiker sind von Bürgern gewählt worden, um ihre Interessen zu wahren. Und der Bürgerwille wird durch die Unterschriftenaktion überdeutlich.“

Kontrovers wurde auch über die Gesinnung der beiden Generäle aus dem I. Weltkrieg Hans von Seeckt und Karl von Einem diskutiert. Waren sie Antidemokraten und den Nazis in einem solchen Maße zugewandt, dass man ihre Namen aus dem Stadtbild tilgen muss? Uta Ranke-Heinemann etwa erklärte, sie habe mit dem Dramatiker Rolf Hochhuth telefoniert, „er war empört über die geplante Umbenennung und hat mir versichert, dass von Seeckt sogar ein Nazi-Gegner war.“ Der 18-jährige Maximilian Gajewski, der einen Geschichts-Leistungskurs besucht, hat das von seiner Lehrerin ebenfalls so gehört. Der Rechtsanwalt und Anwohner Sigurd Wagner ergänzte, „beide Generäle wurden von den Nazis instrumentalisiert und konnten sich dagegen nicht wehren, weil sie bei der Benennung der Straßen 1937 schon tot waren.“ Und was, wenn es nicht so wäre? „Wir leben hier nicht in einer Hitler- oder Goebbels-Straße. Dann wäre sicherlich keiner gekommen, um sich gegen die Umbenennung auszusprechen. Statt dessen erinnern diese Namen an Deutschlands Vergangenheit und bringen die Bürger dazu, sich damit auseinander zu setzen.“ Rechtlich könnten Bürger gegen die Entscheidung zur Umbenennung vorgehen, wie Hannelore Pintzke betonte. Sigurd Wagner kündigte daraufhin eine Klage an.

Vera Eckardtund Claudia Pospieszny



Kommentare
18.11.2012
13:24
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von dittischo | #16

Natürlich können die Herren von Einem und von Seeckt nicht als Demokraten im heutigen Sinne bezeichnet werden. Aber welcher General im 19.Jahrhundert oder überhaupt welcher Offizier im 1. Weltkrieg dachte in den demokratischen Schubladen der heutigen Zeit? Man war damals wilhelminisch geprägt und nach dem verlorenen 1. Weltkrieg wollte man die "Schmach des Vertrages von Versailles" revidieren. Damals dachte übrigens der weitaus größte Teil des deutschen Volkes ebenso. Aus der einschlägigen Literatur ist übrigens nicht zu entnehmen, dass einer der beiden Herren aktiver Unterstützer der NSDAP war. Wenn man diese Straßen umbenennen will, stellt man dann künftig auch die Hindenburgstr., die Moltkestr. oder die Friedrichstr. für eine Umbenennung zur Diskussion? Ich finde, die Stadt Essen hat andere Probleme und es ist traurig, dass man jetzt für ein Bürgerbegehren sehr viel Geld ausgeben muss. Dieses Geld sollte man besser in unsere sanierungsbedürftigen Schulgebäude und Kitas stecken.

31.08.2012
21:40
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von Dasglaubichnicht | #15

Egal ob als Anwohner der von Seeck Str, Patriot, Heimatverbundener odgl. wenn Sie an einer 75 Jahre alten Bronze Medaille von Hans von Seeckt interessiert sind, schauen Sie mal unter www.muenzauktion.com unter der Auktionsnummer 2367388 nach, dort finden Sie eine historische Medaille zu Hans von Seeck.

15.06.2012
19:18
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von Lohengreen | #14

(...)
Kinder, gezz wollwe unsma nich lustich machen über die "BeFÜRworta"...-

Natürlich verfolgen SIE (wie z.B. *1980yann*) wohlwollende Ziele, nämlich sogenannten "Unrechts-Personen" die "Straßennamensgebung" zu verwehren respektive zu verbieten!-

ABER: Wir ALLE leben nun schon seit 75 Jahren mit diesem Makel.-
Wir leben aber auch mit der Tatsache, dass es immer noch "Braune Horden" gibt, welchen man juristisch und politisch NICHT beikommen kann, welche Parolen, Aufmärsche und viel schlimmer: ihre Publikationen u.a. via Internet unters Deutsche Volk mischen.-

Solange DIES in diesem unserem Lande möglich ist, finde ich [und sicherlich auch die von mir geschätzte Ute R.-Heinemann...(?)], es kleinkariert und an der rauen Realität vorbei gedacht, sich DAMIT aufzuhalten, nicht mal EINDEUTIGE(!) Straßennamen mit erheblichem Aufwand abzuändern.

Am OBEN aufgeführten GRUNDÜBEL ändert DIES keinen DEUT...!

Bei WEM ES jetzt nicht "Klick" macht, DEM ist NICHT mehr zu helfen!

I.. h... fertig!

1 Antwort
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von 1980yann | #14-1

Frau Ranke-Heinemann und Herr Hochhuth haben lediglich geäußert, dass von Seeckt kein Nazi war - und in der Tat war er anderweitig problematisch, Stichwort Reichswehr als "Staat im Staate" jenseits demokratischer Kontrolle. Bei von Einem ist es da schon schwerwiegender.

Natürlich sind die Straßennamen EINDEUTIG! Es ist klar, wer damit zum Zeitpunkt der Benennung geehrt werden sollte - damit ist die Eindeutigkeit hergestellt!

Angenommen, ein lokaler Verein würde Ihnen einen Preis verleihen, um Ihr bürgerschaftliches Engagement zu belohnen - und bei der Preisverleihung erfahren Sie, dass eigentlich ein anderer Preisträger ausgewählt war, aber der wurde plötzlich als Kinderschänder verurteilt - weil aber in die Trophäe schon der Nachname eingraviert war, den Sie zufällig auch tragen, kam man auf Sie.
Wenn Ihre Freude über die "Ehrung" weiterhin ungetrübt dann noch wäre, wäre Ihnen nicht mehr zu helfen.

15.06.2012
09:41
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von woelly | #13

Und wann wird das Krupp Krankenhaus umbenannt?

13.06.2012
19:57
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von Ketwiger1950 | #12

Ich kann den Protest gegen die Umbenenung nicht verstehen. Begründen kann ich diese Haltung nur damit, dass kein Mensch mehr weiß wer Von Seekt war. Gleiches gilt übrigens für andere Straßennamen in Essen, so weiß kaum jemand dass ERnst Tengelmann, nach dem eine Straße in Heisingen wurde, nicht etwa der Gründer der Tengelmann Lebensmittelkette war, sondern ein Bergwerksdirektor der maßgeblich Adolf Hitler finaziell gefordert hat. Fazit: Die Entnazifizierung ist, zumindest bei den Straßennamen, in Essen gescheitert.

1 Antwort
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von 1980yann | #12-1

Tja, in ESSEN denkt man halt zuerst an die LEBENSMITTEL ... aber es stimmt: ein NSDAP-Ratsherr gehört dringend aus dem Stadtplan getilgt.
Ich hätte auch beinahe einen schönen Vorschlag gehabt, aber dann bei Wikipedia gesehen, dass Erivan Haub noch gar nicht tot ist ... eine Straße hätt ich ihm gegönnt, aber seinen Ruhestand gönn ich ihm noch mehr.

13.06.2012
16:22
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von 1980yann | #11

@8 und allgemein
Also ich finde, es sollte ein höheres Quorum für Neu-Benennungen von Straßen, Plätzen, Brücken usw. nach Personen geben - z.B. 2/3 ... und die betreffenden sollten mindestens 3 Jahre auf einer Vorschlagsliste stehen, damit die Personen und ihr Wirken auch öffentlich diskutiert werden.
@9
Goethe und Co. waren nicht unbedingt politisch Handelnde, sie haben nicht Fehlentwicklungen, die die erste Demokratie auf deutschem Boden zerstört haben, befördert, sie waren nicht frei von den Fehlern ihrer Zeit. Vor allem aber: sie wurden nicht wegen sondern trotz ihrer problematischen Einstellungen geehrt - von Einem und von Seeckt wurden aus propagandistischen Gründen und im vollen Bewusstsein, dass es sich um einen Nazi und einen Militaristen handelt, mit einem Straßennamen bedacht.
Streng genommen müsste man sicherlich einige weitere Straßennamen genauer überprüft werden, aber dazu fehlt im Moment sicherlich die allgemeine Akzeptanz.

13.06.2012
15:55
Ehre vom Ehre gebührt
von amo17 | #10

Es kann doch nicht Maßstab sein, wie schlecht war ein Mensch, damit er in der Stadt Essen Namenspatron für eine Straße sein soll, sondern wie gut war dieser Mensch.
Und da sind beide Umbennungen aus der Nazizeit auf jeden Fall rückgängig zu machen.
In Rüttenscheid werden Freidensnobelpreisträger (Fritjoff Nansen) mit einer Straße geehrt und die WAZ schreibt, dass die Generäle nicht SO schlimm gewesen sind.

Wie wär es denn, wenn die WAZ mal den o-Ton der Frau Heidemarie von Münchhausen (CDU) zu der Nazizeit mal bringen würde.
Dann würde manch einer verstehen, warum gewisse Leute dagegen sind.

Aber immer wieder die Fragen zu den Kosten (Personalausweis, Grundbuch, Führerschein), die längst beantwortet sind. Warum schreibt die WAZ dazu nichts.

13.06.2012
15:50
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von schriftsetzer | #9

#7
Und was ist mit den bekennenden Antisemiten, denen in unserer Stadt Straßen gewidmet sind? Wagner, Luther ("Von den Jüden und iren Lügen"), Kant ("Vampyre der Gesellschaft"), Herder ("verdorben, ehrlos amoralisch), ja selbst Goethe hat sich in "Wilhelm Meister" ("...dulden wir keinen Juden unter uns") antisemitisch geäußert.
Und sicher fallen uns noch viele andere ein, deren Namen heute ein "Geschmäckle" verursacht. Alle umbenennen?

13.06.2012
15:38
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von hgkuiper | #8

Herr Stenglein hat sich in der Vergangenheit mit Vehemenz geweigert,
die Benennung einer Straße nach Käthe Larsch zu unterstützen.
Ganz wichtig war ihm, zu prüfen, ob sie nicht Anhänger einer extremen Ideologie gewesen sein könnte.
Frau Larsch war ein Opfer, das sich gegen den Faschismus gewehrt hat.
Ganz anders von Einem: Er war Kriegsminister. Die Nazis haben seine Nationale Ideologie mit einem Straßennamen belohnt. Von Einem ließ Menschen, die gegen Militarismus und Nationalismus waren, verfolgen. Er war zu keiner Zeit Opfer, sondern Wegbereiter des Faschismus:"Dankbar begrüßen wir deshalb das 1933 angebrochende Zeitalter der nationalen Erhebung, das von heroischen Persönlichkeiten und seiner hingebenden Gefolgschaft herbeigeführt wurde."
100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg ist diese Heldenverehrung anachronistisch.

13.06.2012
15:11
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von 1980yann | #7

Beide Personen sind als Namenspaten für eine Straße untragbar:
Von Seeckt ist die Symbolfigur für eine völkerrechtswidrige heimliche Widerbewaffnung und für eine Reichswehr, die sich systematisch jeder Kontrolle entzogen hat. Von Einem forderte in einer Reichtagsrede die "Vernichtung" von Homosexuellen, später warb er offen für die Nazis und bejubelte die Machtergreifung.
Es wäre schändlich, jedem der solche Figuren verehrenswert findet, nur den Straßennamen dadurch zu lassen, dass man jetzt Feigenblatt-Namenspaten aus dem Hut zaubert, die bisher niemand auf einer Liste von Personen hatte, die es durch Straßenbenennung zu ehren galt.

2 Antworten
Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von Lohengreen | #7-1

@"1980yann"

...unter dem Verweis "@Dr.Dr." möchte ich Ihnen ergänzend nur entgegnen:
WENN IHNEN DIESE UMBENENNUNG SOOO WICHTIG, WARUM NACH ÜBER 50 Jahren SOLCH EIN AUFSTAND ... - DAZU SAGE ICH IHNEN NACHFOLGENDES:
NAMEN SIND SCHALL & RAUCH, noch dazu wenn SIE unvollständig wiedergegeben werden.
Nehmen Sie ES als GEGEBEN hin, dass wir Deutschen nicht nur HOLDE HERZENSRITTER gewesen sind!
Mit dieser naturgegebenen Bürde müssen wir alle leben - EGAL WIE UNSERE STRAßEN & PLÄTZE HEIßEN TUEN...!!
So, und DARÜBER können Sie & Ihre *Rot-Grünen-Freunde* in der nächsten Plenarsaalpause mal ein 1/4-Stündchen nachdenken respektive sinnieren - 1/4 Stündchen schafft IHR schon - Glück Auf !
Ausgedacht & verkündet in der von-Einem-Straße zu Essen
*Lohengreen*
(Herzensritter des REALEN Frohsinns)

Protest gegen Umbenennung der Von-Seeckt-Straße in Essen
von 1980yann | #7-2

Ich bin mit Mitgliedern der Koalition in der BV II nicht befreundet und stehe den Parteien auch politisch nicht nahe - da ich der BV nicht angehöre, bin ich weder bei ihren Sitzungen noch in den Pausen anwesend.
Das mit dem Viertelstündchen ist übrigens dreist - ein Andersdenkender wird ja durch 15-minütiges Nachdenken nicht automatisch zu jemandem, der Ihre Meinung vertritt. Die andere Meinung ist ja nicht minderwertig und der Andersdenkende nicht dumm!
Auch wenn Sie hier den von Ihnen verlangten Meinungswechsel zum Lerneffekt umdeuten wollen.

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