Ten Brinke will vor Ort sein
03.07.2012 | 16:23 Uhr 2012-07-03T16:23:00+0200
Essen-Kettwig. Mitte April hatte das Unternehmen Ten Brinke Vollzug gemeldet - das ehemalige Markmann & Moll-Gelände zwischen Ruhrufer und Güterstraße hatte mit dem niederländischen Unternehmen endlich einen neuen Besitzer gefunden (unsere Zeitung berichtete).
Und seit gestern ist das Informationscafé der Firma im Hochhaus Ringstraße 1 eröffnet. Sylvia Reddmann, Prokuristin der Ten Brinke Wohnungsbau, wird dort ermitteln, „was zukünftige Kunden so wünschen und Ansprechpartnerin sein. Zum Vermarkten haben wir hier aber noch nichts“, sagt sie und lächelt. „Wir wollen einfach vor Ort sein, und diese Räume sind einfach persönlicher als Container auf dem Baugelände.“
Sylvia Reddmann, die ihr eigentliches Büro an der Königsallee in Bochum hat, wird wohl über längere Zeit immer mal wieder in Kettwig sein, denn „die Umsetzung eines solchen Bauvorhabens braucht schon drei bis fünf Jahre“. Und sie hat sich schon gut informiert, die Zeitung mit dem Kettwiger Lokalteil abonniert und weiß, „dass es am Wochenende ein Seerosenfest gibt“.
Mitglieder der Bezirksvertretung wurden bereits über das Bauvorhaben informiert, und auch mit den anliegenden Vereinen - der Kettwiger Tennisgesellschaft und der Kettwiger Rudergesellschaft - habe man ausführlich gesprochen.
Dass auf dem Grundstück in allerbester Lage Wohnbebauung geplant ist, ist kein Geheimnis. Die Gespräche mit der Stadt - „alle sind zu einem positiven Dialog bereit„ - sind derzeit in vollem Gang, „aber wir haben weder Pläne noch Preise“. Obwohl das Interesse sehr groß sei. „Ich habe mittlerweile schon eine Menge Anrufe bekommen.“ Interessenten müssen sich aber noch gedulden. Doch wenn es dann einmal so weit sein wird, werden die künftigen Bauherren schnell merken, dass sie es mit einem niederländischen Unternehmen zu tun haben - „bei uns dürfen die Kunden auf die Baustelle - sie wollen schließlich sehen, wie ihr künftiges Zuhause wächst.“
Ten Brinke ist übrigens nicht das erste Unternehmen, das sich an dieses Kettwiger Grundstück wagt - „aber wir sind sicherlich nicht gekommen, um wieder zu gehen“, sagt Sylvia Reddmann.
10:31
"Dass auf dem Grundstück in allerbester Lage Wohnbebauung geplant ist"
Wenn man ein Grundstück unmittelbar neben einer S-Bahnlinie mit Bahnhof in Kettwig schon allerbestens nennen darf, dann gibt es in Kettwig überhaupt nichts anderes oder man schaut sich die anderen Lagen besser gar nicht erst an.
Man kann nur hoffen das mit allerbestens auch frei von Altlasten gemeint ist, schließlich wurde auf dem Gelände früher mit Bahnschwellen und PCB-haltigen Holzschutzmitteln hantiert.
Und wer wirklich mit einem Kauf liebäugelt, der sollte ein Extra-Portemonnaie für Zusatzleistungen bereit haben, wie man hier liest:
http://www.gutefrage.net/frage/haus-von-ten-brinke
Tja, einmal im Leben...