Fallschirmspringer aus Essen bei Rettungsaktion von Ast getroffen und lebensgefährlich verletzt
30.07.2012 | 11:08 Uhr 2012-07-30T11:08:00+0200
Bad Lippspringe/Essen. Ein Fallschirmspringer aus Essen hat wahrscheinlich aufgrund eines Flugfehlers seinen Landeplatz verfehlt und ist in eine Fichte gesegelt. Er blieb in 30 Metern Höhe hängen. Der Mann wurde bei der anschließenden Rettungsaktion von einem abstürzenden Ast getroffen und lebensgefährlich verletzt.
Ein Fallschirmspringer aus Essen schwebt nach einem missglückten Sprung und einem tragischen Unfall bei der anschließenden Rettungsaktion aus einem Baum in akuter Lebensgefahr. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war der 43-jährige Mann am Sonntag gegen 18.30 Uhr vom Flugplatz Bad Lippspringe aus zu seinem ersten Freiflug gestartet. Der sei zunächst ohne Probleme verlaufen, der Schirm habe sich normal geöffnet, so die Angaben eines Zeugen. Aus ungeklärter Ursache driftete der Sprungschüler im weiteren Verlauf aber ab und landetet ungeplant in der Krone einer rund dreißig Meter hohen Kiefer am Rande des Flugfelds.
In eine Spezialklinik geflogen
Den Absturz überstand der Flugschüler noch unverletzt. Die Feuerwehr begann mit der Bergung des Mannes. Als sich ein Höhenretter eine Stunde nach dem Absturz mit dem 43-jährigen abseilte, brach ein Ast aus der Baumkrone ab und traf den Fallschirmspringer am Kopf. Ein Notarzt behandelte den Schwerverletzten am Boden. Ein Rettungshubschrauber brachte den bewusstlosen Mann in eine Spezialklinik.

15:34
aber in meiner Fallschirmjägerausbildung habe ich x-mal gelernt,wie man sich z.B. bei einer Baumlandung oder Wasserlandung zu verhalten hat.
Vmtl. ist es ihm nicht gelehrt worden oder er hat sich in Panik nicht mehr daran erinnert.
Das ändert aber auch nicht viel,wenn einem dann noch ein dicker Ast auf´s Haupt fällt.
Gute Besserung und
Glück ab !
12:29
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