Das aktuelle Wetter Essen 17°C
Polizei

Diesel abgezapft und 20.000 Euro in der Tasche

08.11.2012 | 16:02 Uhr
Diesel abgezapft und 20.000 Euro in der Tasche
Mutmaßliche Diesel-Diebe hat die Polizei in Essen verhaftet.Foto: dapd

Essen.  Eine Nacht in Polizeigewahrsam haben fünf Georgier verbracht. In ihrem Kofferraum entdeckten Beamte mehrere Dieselkanister und einen Gartenschlauch. Zuvor war im Nordviertel versucht worden, 270 Liter Diesel aus zwei Sattelzugmaschinen zu zapfen. Auch 20.000 Euro Bargeld machten die Beamten stutzig.

Dumm lief ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für fünf Georgier, die unangeschnallt und mit abgefahrenen Hinterreifen durch das Nordviertel fuhren. Polizisten stoppten den Wagen mit niederländischen Kennzeichen und überprüften die Insassen und das Auto.

Leere Dieselkanister entdeckt

Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten im Kofferraum fünf leere Dieselkanister à 30 Liter. Daneben lag ein etwa 1,5 Meter langer Gartenschlauch.

Den Polizisten war bekannt, dass eine Nacht zuvor auf der Emscherstraße aus zwei Sattelzugmaschinen versucht wurde, Diesel abzuzapfen. Vermutlich wurden die Täter gestört. Die eingesetzten Beamten fanden vor Ort neun Kanister à 30 Liter. Vier Kanister waren bereits voll. Der dazu gehörige Gartenschlauch lag neben den abgestellten Behältern. Von den Tätern fehlte jede Spur.

Nacht im Polizeigewahrsam

Da ein Tatzusammenhang nicht auszuschließen ist, wurden alle Männer im Alter von 29 bis 49 Jahren vorläufig festgenommen. Sie sprachen kein Deutsch und sind ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die Nacht verbrachten sie im Polizeigewahrsam .

Die Beschuldigten führten knapp 20.000 Euro Bargeld mit sich. Die Herkunft konnte nicht geklärt werden; das Geld wurde daher ebenfalls sichergestellt. Nach der Vernehmung wurden sie entlassen und eine Sicherheitsleistung erhoben.

Facebook
 
Kommentare
11.11.2012
23:39
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

10.11.2012
11:52
Diesel abgezapft und 20.000 Euro in der Tasche
von tierfreund61 | #6

Deutschland schafft sich ab!"

09.11.2012
13:45
Diesel abgezapft und 20.000 Euro in der Tasche
von fuggerinessen | #5

Und wie will die Polizei die Herrschaften wiederfinden?

09.11.2012
08:38
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.11.2012
19:49
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.11.2012
19:29
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.11.2012
16:58
Diesel abgezapft und 20.000 Euro in der Tasche
von Dr.Akula | #1

Einfach mal die beiden Stücke Schlauch vergleichen. Es sind garantiert Teile von ein und dem selben. Aber lasst die erstmal laufen vielleicht gibts die Tage noch ein drittes Stück Schlauch zu finden welches genauso aussieht wie die anderen beiden.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7272217/create

Umfrage
Die Stadt Essen geht konsequent gegen Schwänzer vor. Fehlen Schüler unentschuldigt, werden die Eltern oder die Schule selbst zur Kasse gebeten - mit beachtlichem Erfolg. Was halten Sie davon?

Die Stadt Essen geht konsequent gegen Schwänzer vor. Fehlen Schüler unentschuldigt, werden die Eltern oder die Schule selbst zur Kasse gebeten - mit beachtlichem Erfolg. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos
Star-Wars-Convention
Bildgalerie
Celebration Day
Pfingst Open Air
Bildgalerie
Festival
Abstiegskampf im Westen
Bildgalerie
Fußballl
5:1: Höchster Saisonsieg
Bildgalerie
Fußball
Aus dem Ressort
Feuer am Westendhof in Essen - niemand verletzt
Großeinsatz
Großeinsatz der Feuerwehr in Essen: In einem metallverarbeitenden Betrieb im Westviertel ist heute Morgen gegen 7.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Der Einsatz dauert noch an. Verletzt wurde niemand. Über Ursache und Schaden gibt es noch keine Erkenntnisse.
Evag-Busfahrer beschimpft 74-Jährige die ganze Fahrt über
Nahverkehr
Schlechte Stimmung in Bus und Bahn: Christa Nobis (74) berichtet von einem Fahrer, der sie während der Fahrt beschimpft habe. „Ich hätte nicht alle Tassen im Schrank“, erinnert sich die Seniorin an eine seiner Aussagen. Der Ton sei ruppiger geworden, bestätigt die Evag – auch den Fahrern gegenüber.